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Newsletter 29. KW 2017

Die 190. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Liebe Freunde von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

letzte Woche konnten wir noch aus dem Anekdotenschatz eines berühmten Berliner Kunstanwaltes zum KGSG berichten - heuer ist die Sammlung Gurlitt in Bern angekommen. Die Vorreise war wohl etwas beschwerlich.

Die Anekdoten werden vorerst nur hinter verschlossenen Türen erzählt - der Kunsthandel hat Angst vor weiteren Repressalien - es ist eben eine kleine überschaubare Gemeinde, bei der selbst anonymisierte Geschichten den Betroffenen verraten können. So viel Transparenz ist schon.

Die EU Bürokratie möchte jetzt die nächste sein, die uns den Bären aufbindet Handel mit Antiken finanziere den IS und deshalb müssten scharfe Verordnungen her. Konsequent werden die Ergebnisse des ICSR, die während der Münchner Sicherheitskonferenz vorgestellt wurden, ignoriert: "revenues from the sale of antiquities and kidnap for ransom, while difficult to quantify, are unlikely to have been major sources of income." Und wer die ganze Untersuchung lesen will, der findet sie hier! Pflichtlektüre für die Staatsministerin und ihren Sekretär während der Sommerpause. Weiteres bei Stefan Kobel.

In konfliktreichen Zeiten kann Kunst Vermittler sein und Grenzen offen halten: Nach Fahrelnissa Zeid (einer türkischstämmigen irakischen Künstlerin mit revolutionären Ansätzen für moderne Kunst im arabischen Raum) in London und demnächst Berlin zeigt jetzt das K20 in Düsseldorf Art et Liberté - Surrealismus in Ägypten - von Till Fellrath und Sam Bardaouil zusammengestellt. Währenddessen brüllt ein fragwürdiger Volkstribun in der Türkei nach der Todesstrafe, die er vermutlich rückwirkend einführen will und im arabischen Raum nehmen die Konflikte zu. Harte Zeiten auch für Kunst auf Reisen - es steht nicht mehr jeder Weg offen.

Die Versicherungswirtschaft sorgt sich derweil nicht mehr um Kumulprobleme in der Cyber Versicherung wie noch 2001 - findige Köpfe haben den möglichen Höchstschaden auf unter 300 Mio. EUR berechnet. Das scheint keine furchterregende Dimension mehr zu sein, es sei genug Kapital da - es fehlt nur der Zusatz zum Verbrennen. Aber die Erfahrung hat der Kunstmarkt mit Auktionata ja auch schon gemacht - da waren es bloß 130 Mio. EUR und bisher wurde noch keiner bekannt, der deswegen seinen Lebensstil ändern musste.

Eine beschwingte Sommerwoche und denen die in die Ferien fahren : Gute Erholung

wünscht Ihnen

Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH