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Newsletter 28. KW 2020

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Unser Newsletter und Kobels Kunstwoche sind online. Die 344. von allen!

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

aus dem Kunstmarkt kommen hoffnungsvolle Signale. Die letzten Auktionen bei Sotheby's, Phillips, Christies und auch Lempertz zeigen gute bis sehr gute Ergebnisse. Allerdings ist das Angebot an Top Werken eher zurückhaltend. Galeriearbeit ist nach wie vor schwierig.

In USA und Brasilien hat die Zahl der Opfer von Covid 19 fast die gleiche Höhe wie die in Gesamteuropa. Ca. 200.000 sind jeweils zu beklagen. Der starke Rückgang an Neuinfektionen in der Schweiz, Österreich oder Deutschland macht manchen Lokalpolitiker übermütig. In Mecklenburg-Vorpommern, wo man vor wenigen Tagen Menschen aus Westfalen noch nach Hause geschickt hat, überlegt man die Aufhebung der Maskenpflicht. Sowieso fällt auf, dass viele Menschen das sehr lax handhaben. Die asiatische Selbstverständlichkeit mit der man dort die Masken trägt fehlt uns noch.

Bei den weiter hohen Infektionszahlen in USA und Florida sowie den problematischen Flugverbindugen dürften die Hoffnungen auf eine vorweihnachtliche Messewoche in Miami langsam schwinden. Das wirtschaftliche und gesundheitliche Risiko lässt sich zur Zeit nicht sinnvoll bewerten. London träumt immer noch von der Frieze obwohl die Informationspolitik über die Entwicklung der Infektionszahlen in GB eher vornehm zurückhaltend ist. Aber Deutsche Touristen dürfen bald wieder ohne Quarantäne zumindest nach England (nicht nach Wales, Schottland oder Nordirland) einreisen.

Die Versicherungswirtschaft hat 2020 fast abgeschrieben. In den gewerblichen und industriellen Sparten stagnieren die Beiträge, wenn man Glück hat, in vielen Bereichen gehen sie zurück. LKW-Flotten brauchen keinen Versicherungsschutz, wenn sie auf dem Hof stehen ohne Aufträge. Bei umsatzabhängigen Beiträgen folgt die Versicherungswirtschaft ihren Kunden. Weniger Umsatz hier, weniger Beitrag dort. Allerdings kann das zum Boomerang werden, wenn die Beiträge nicht risikoadäquat kalkuliert sind. Letztlich war die Abkehr von klassischer Risikokalkulation ein wunderbares Marketinginstrument, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen. Leider gibt es Statistiken nach denen Unternehmen kurz vor der Insolvenz eher brennen ... .

Im Urlaub fallen einem manchmal Publikationen in die Hand, die man sonst nicht wahrnehmen würde: In der MADAME Juli/August Ausgabe gibt es ein Interview mit Marina Abramovic´zu ihrem Projekt an der bayrischen Staatsoper "Die fünf Tode der Maria Callas" darin findet sich auf die Frage: "Sie (die Callas) dachte ihr Glück nur im Zusammenhang mit einem geliebten Mann - war das nicht feministisch genug?" folgende Antwort:"Also, ich bin überhaupt keine Feministin. Ich mag die Kategorie einfach nicht. Ich sah mich nie als Opfer! Es ist doch klar, dass Frauen stärker sind als Männer. Und in der Kunst gibt es sowieso kein Geschlecht. Es gibt nur gute Kunst - und schlechte."

Die Museen haben Montags zu - aber ab Dienstag freuen sich alle Museen in Ferienregionen mit schlechtem Wetter besonders auf Besucher. Drücken wir die Daumen - auch wenn manche unken, dass die Zeit der großen Ausstellungen vorbei sein könnte.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg