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Newsletter 21. KW 2019

Die 285. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

"Man liebt den Verrat und hasst den Verräter" - den Eindruck könnte man haben, wenn man auf Reflektionen zum österreichischen Schauerspiel rund um die FPÖ schaut, nur dass es sich bei der Veröffentlichung des Beobachtungsmaterials nicht um Verrat sondern um notwendige Kontrolle gewählter Mandatsträger handelt. Vor den Neuwahlen in Österreich im September sind die Wahlen zum Europaparlament -  Mal sehen ob im Geburtsland des GRÖFAZ die Veröffentlichung zu einer Veränderung des Wahlverhaltens führt. Nächsten Sonntag wissen wir mehr.

Das "Journal des Arts" hat aus einer Studie zitiert, die im Wesentlichen von Renée Adams zur Frage warum weibliche Künstler auf Auktionen niedrige Preise bringen unternommen wurde. Einfache Antwort: Es ist der Sexismus der Bieter und Käufer. Wäre doch etwas für die Gender Debatte. Einige amerikanische Museen verkaufen jetzt aus ihren Beständen Werke weisser männlicher Künstler, um dafür Werke von schwarzen und/oder weiblichen Künstlern (m/w/d) zu erwerben. Privat finanzierte Museen sind eben nicht zur Bewahrung von Historie verpflichtet. Vermeintliche Irrtümer werden korrigiert. Dumm nur, dass der Rothko, der einmal verkauft wurde so günstig nie wieder zu haben ist. Das ist aber wohl nur eine schnöde merkantile Betrachtung.

Große Freude in Augsburg: Zwei Putti aus dem 16. Jahrhundert, die einst die Fugger Kapelle schmückten, sind bei einer Auktion in Paris aufgetaucht. Mit Hilfe des deutschen Kunsthandels, der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Stiftung konnten sie in der vergangenen Woche für 2,35 Mio. EUR ersteigert werden. Augsburg verlassen haben sie wohl schon vor dem 20. Jahrhundert. Das Kulturgutschutzgesetz hätte vermutlich, so es im 19. Jahrhundert bereits existiert hätte, die Ausfuhr auch nicht verhindert. Um so netter, dass der staatlich viel geschmähte deutsche Kunsthandel jetzt beim Erwerb heftig geholfen hat.

Wer es nicht zum Kunstversicherungsgespräch am 12. April nach Köln geschafft hat kann es jetzt als Podcast auf unserer Website herunterladen. Wir wünschen beim Hören viel Vergnügen und Erkenntnisgewinn.

Eine beschwingte und inspirierende Woche wünscht Ihnen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg