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Newsletter 15. KW 2019

Die 279. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

die Klimaanlage war die Ursache für den Brand des Nationalmuseums in Rio am 2. September vergangenen Jahres. Wartung und Überprüfung der elektrischen Anlagen hätten diese nationale Katastrophe hinauszögern, der nachträgliche Einbau von Brandabschnitten - bei dem Alter der vorhandenen Architektur eher ein Ding der Unmöglichkeit - die Ausbreitung des Feuers eindämmen können. Den Schaden in Brasilien scheint die Staatshaftung zu tragen, denn kein Versicherer ist bisher mit Nachrichten über seine Leistungsbereitschaft hervorgetreten.

Das Maison Drouot, Frankreichs größte Versteigerungsorganisation plant unter seinem neuen Präsidenten Alexandre Giquello eine Veränderung der Kapitalstruktur. Weg von den persönlich haftenden Einzelpersonen zu einer auf corporate Capital basierenden Aktiengesellschaft - und letztlich zu einer Öffnung des Sharholderkreises. Europas größter Einzelmarkt möchte den Anschluß halten. Das Vorgeschlagene erinnert an den Strukturwandel von Lloyd's of London in den 80gern des vorigen Jahrhunderts nach der großen Krise.

Prisqua Pasquer veranstaltet am 9. April eine Diskussionsrunde mit Rudolf Zwirner, einem der Väter der Art Cologne. Thema: Wo liegt die Zukunft der Galerien heute?

Köln freut sich auf die ART Cologne, die am Mittwoch beginnt. Europas älteste Messe für zeitgenössische Kunst erwartet wieder mehr als 50.000 Besucher bis Sonntag.

Museen und staatliche Institutionen sind nach der Washingtoner Erklärung von 1998 nicht rechtlich verpflichtet, sondern nur angehalten, die Provenienzen NS-verfolgter Kunst zu prüfen und für die Restitution „gerechte und faire Lösungen“ zu finden. Der Deutsche Kunsthandel arbeitet in diesem Sinne vorbildlich und investiert mehr in Provenienzforschung als mancher öffentliche Eigentümer. Trotzdem sind offenbar CDU/CSU und SPD dabei, ein Raubkunstgesetz zu verabschieden, das private Eigentümer unter Umkehr der Beweislast und Aufhebung der Verjährungs- und Ersitzungsvorschriften des BGB zur Rückgabe von NS-verfolgungsbedingt entzogener Kunst rechtlich verpflichtet, ergänzt möglicherweise um das Thema Kolonial- und DDR-Kunst. Die Umkehr der Beweislast ist auch nicht besser, als die Forderung nach Enteignung von Wohnungsbesitzern zur Linderung der Wohnungsnot - die Konsequenzen von Letzterem konnte man in der untergegangenen DDR gut beobachten - genormte Plattenbauten entstanden und alte Bausubstanz verwahrloste mangels Masse. Aber wer will sich schon erinnern, was vor 30 Jahren war?

Was mit dem Brexit wird, werden wir auch am Ende dieser Woche immer noch nicht wissen - daher hier noch einmal der Hinweis auf das geänderte Thema des nächsten Kunstversicherungsgesprächs am 12. April in Köln:

Art Bozen Montevideo?  Die Grenzen des Kunstmarkts?! 

Neben Dirk Boll von Christies, Thomas Schneider von Hasenkamp, Eric Wolzenburg von der Allianz und Christina Berking von Buse Heberer wird Katrin Stoll vom Auktionshaus Neumeister in München mit Peter Grabowski und den Besuchern diskutieren. Termin: 12. April 10.00 Uhr Europasaal, Kölnmesse, Köln. Anmeldung unter info[at]zilkensfineart.com an, sonst können wir Ihnen den Zugang nicht garantieren. Wir haben bereits 200 Anmeldungen und nur noch wenige freie Plätze.

Wir wünschen Ihnen einen entspannten Start in die Woche

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg