Newsletter

Newsletter 7. KW 2019

Die 272. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

"Kunst ist die Tochter der Freiheit" - soll Friedrich Schiller gesagt haben. Wie sehr es um den jeweiligen Willen zur Freiheit politischer Strömungen geht, kann man an dem Mass ablesen, wie sie das Leben reguliieren wollen. Die dafür zuständige Staatsministerin beim Bundeskanzler (in Abgrenzung zu der beim Außenminister) hat gestern im ZDF die Notwendigkeit kritischer Geister für das Wohl der Demokratie betont - zumindest die Künstler und Intelektuellen, sie seien das Salz in der Suppe.

Eine kleine Gruppe Kunstineteressierter aus Deutschland konnte sich letzte Woche in Kiew davon überzeugen, wie sehr Kunst gerade für junge Menschen zum Katalysator wird, wenn die Welt drum herum in Bewegung gerät. Im Pinchuk Art Center wurden 21 Künstler gezeigt, die es beim Future Generation Art Price unter mehr als 6.000 Künstlern, die sich aus der ganzen Welt beworben hatten, auf die Short List geschafft hatten. Der Preis ist offen für Künstler (m/w) unter 35 und mit 100.000 USD dotiert. Jedem der 21 stand ein eigener Raum zur Verfügung in dem er/sie ihr Potential mit neuen Arbeiten zeigen konnte. Es gab diesmal erstaunlich viele Videoinstallationen. Am 23.3. entscheidet eine international hochkarätig besetzte Jury über den Preisträger (m/w).

Manche politische Strömung meint in Deutschland Freiheiten einschränken zu müssen, weil sie für ihre Klientel Vorteile erhofft. In Berlin möchten Linke, Grüne und SPD Wohnungseigentum verstaatlichen, um das Spiel von Angebot und Nachfrage zu durchbrechen, die SPD möchte das Prinzip der Altersversorgung vom Versicherungs- und Leistungsgedanken zu einer staatlichen Versorgung umbauen und findet dafür schöne Worte - nur wie soll man Respekt haben, wenn jemand (m/w) aus eigenem Antrieb sich nicht bemüht und wenig leistet? Die AfD möchte die öffentlichen Kulturgelder nur noch für Projekte eingesetzt wissen, die sie nicht kritisieren und ihrem Kulturbild entsprechen. Da landen wir dann wieder bei den Ursachen und Ausprägungen totalitärer Herrschaft, die Hannah Arendt in "Macht und Gewalt" beschrieben hat: in ihrer freiheitsfeindlichen Ausprägung sind sich linke wie rechte totalitäre Strömungen gleich - Die Machthaber diktieren u.a. was Kultur darf und was nicht.

Noch haben wir einen freien Kunstmarkt, der nur durch das KGSG und die Einfuhrverordnung der EU eingeschränkt ist. Was der Brexit mit ihm macht wird sich zeigen. Alles andere aus der vergangenen Woche bei Kobel ...

Wir wünschen Allen eine Woche voller inspirierender Erlebnisse.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg