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Newsletter 9.KW 2019

Die 274. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

als hätten die Organisatoren der Markterkundungsreise von BVDG und BMWi nach Südostasien es schon letztes Jahr gewusst: Die Zukunft Kassels liegt in Djakarta - zumindest die der Dokumenta, denn die künstlerische Leitung der Dokumenta 15 2022 liegt in den Händen des Kollektivs ruangrupa aus Indonesien. Frei übersetzt heisst ruangrupa "ein Raum für Kunst". Und Räume gilt es zu füllen - man darf gespannt sein mit welchem Blick die Gruppe von 6 Künstlern und 4 Künstlerinnen Kunst 2022 präsentiert. Erstaunlich, das die Wahl bisher noch keine Genderdebatte ausgelöst hat - aber es heisst ja: das Kollektiv.

Die Stadt Aachen macht alles, um in kuratorische Mittelmäßigkeit zu verfallen. Da erhalten zwei bei der Stadt angestellte Kuratoren und die Chefin der Ludwig Stiftung, Brigitte Franzen, den Justus Bier Preis für Kuratoren, der pro Person mit 1.700 EUR ausgestattet ist, für hervorragende kuratorische Leistungen und die Stadt nimmt ihren Angestellten das personen- und leistungsgebundene Preisgeld unter Hinweis auf ihr Dienstverhältnis wieder ab. Leistung scheint in Aachen verpönt. Andreas Beitin kratzt das ab 1.4. wenig, da wird er Chef des Kunstmuseums Wolfsburg. Herzlichen Glückwunsch dazu auch von uns. Nur Holger Otten bleibt vorerst zurück - auch andere Städte suchen ausgezeichnete Kuratoren (m/w).

Stefan Kobel berichtet über die nächste Kunstmesse, die kurz vor Beginn abgesagt wurde, wie die Art Stage Singapore vor 3 Wochen. Diesmal trifft es die Volta in New York, die parallel zur Armory Show stattfindet. Die Gründe sind unterschiedlich. War es in Singapore die eher unterentwickelte Zahlungsmoral der Organisatoren sind es in New York handfestere Gründe. Der vorgesehene Ausstellungsort war baufällig und so schnell nicht zu ersetzen. Volta Basel findet statt. Was ist mit den Kosten, auf denen die Galerien sitzenbleiben? Die Absage einer Messe ist zwar ein plötzliches und unvorhergesehenes Ereignis (zumindest aus Sicht der betroffenen Galerien) aber lassen sich daraus Ansprüche aus einer Galerieversicherung ableiten? Versichert ist in der Regel die Kunst - und die ist nicht zu Schaden gekommen. Aus der Absage ergeben sich keine erhöhten Gefahren aus der sich Rettungskosten ableiten liessen. Der Rest hängt an den Verträgen, die mit den Veranstaltern geschlossen wurden. Vielleicht haben die Veranstalter ja auch eine Ausfallversicherung abgeschlossen. Die versichern aber in der Regel nur Wetter oder Personenschäden als Ausfallgrund. Produktentwicklungen in dieser Richtung begleiten wir gerne - das ist realeres Geschäft als so mancher 10 Millionen Euro Schein, den institutionelle Investoren in Start Ups versenken.

Am 12. April ist das nächste Kölner Kunstversciherungsgespräch 10.00 Uhr - Europasaal Messe Köln, während der Art Cologne. Melden Sie sich an unter info (at) zilkens.com

Wir wünschen Allen eine Woche voller inspirierender Erlebnisse und den Karnevalisten(m/w) wenig Grund zu Aspirin zu greifen.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg