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Newsletter 3. KW 2021

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Unser Newsletter und Kobels Kunstwoche sind online. Die 372. von allen!

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Covid 19: im proportionalen Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Schweiz laut NZZ zur Zeit hinten. Heute öffnen in der Schweiz nur noch die notwendigsten Geschäfte - 6 andere Wochen stehen den Eidgenossen bevor. Auch da gilt jetzt die Regel Kontakte beschränken, wo es nur geht. 100 Millionen Infektionen weltweit und bereits 2 Millionen Tote, davon in Europa 650.000 - also so viele, wie Frankfurt Einwohner hat. Das Ganze ist sehr ernst und trotzdem fragt man sich, ob die Politik nicht langsam mit der Situation überfordert ist. Im Tagesrhythmus werde Entscheidungen in Frage gestellt, Zeithorizonte verkürzt. Man wartet nicht mehr ab, ob eine Massnahme Wirkung entfaltet. Es kommt einem so vor, wie mancher Karrierist (m/w/d), der so schnell befördert wird, dass seine Fehlentscheidungen immer erst seinen Nachfolger treffen.Unternehmen können sich zur Not dann frisches Kapital beschaffen - der Vertrauensverlust in die politische Führung ist grundsätzlicher und nachhaltiger. Die a-sozialen Medien verbreiten jede noch so krude Theorie ungeprüft. Viele bedienen sich auch nur noch der Nachrichten, die ihre Haltung bestätigen - man will sich nicht mit Fakten verunsichern lassen. Damit sind zwei Blonde (m) Präsident bzw. Prime Minister geworden. Letztlich Gefahren für die freiheitlichen Demokratien. Auch die USA sind noch nicht über den Berg.

China und Russland schreiben ihre eigene Agenda. Groß genug sind sie ja. Die Pseudodemokratien steuern mit harter Hand. Märtyrer stören sie nicht, wie die Verhaftung Nawalnys zeigt. Chodorkowsky ist längst vergessen. Europa findet in dem Spiel nicht statt.

Die Kunstwelt hat sich langsam digital eingerichtet. Zuletzt die Uffizien, die jetzt auf Facebook Rezepte berühmter Köche anbieten, die sich bei den Zutaten von Bildern aus dem Museum inspirieren ließen. Kunst spricht eben nicht nur die Augen an sondern braucht alle Sinne. Legendär die kleinen Abendessen in Galerien vor wichtigen Bildern, die später dann als Leihgaben in ebensolchen Museen landeten, nachdem sie während des Essens von Mäzenen gekauft wurden. Mit drei Personen ist so ein Essen zwar coronakonform - aber Stimmung geht anders.

Der Brexit hat Auswirkungen - auch auf die Versicherung von Kunsttransporten in das Land der Angeln und Sachsen. Dort werden jetzt Kunstwerke von Zöllnern bei der Einfuhr überprüft, die im Umgang mit solchen Objekten nicht geschult sind. Da werden dann Kisten unsachgemäß geöffnet und ebenso wieder verschlossen. Dass das dem Inhalt nicht unbedingt gut bekommt ist offensichtlich. Der Zoll gehört zur Hohen Hand und Schäden verursacht durch dieselbe sind in vielen Bedingungen ausgeschlossen. Das muss nicht sein und wir überprüfen das gerne für Sie. Die Spediteurshaftung als Obhutshaftung steht da mit 8,33 Sonderziehungsrechten pro kg als Notanker zur Verfügung. Aber nicht jedes Bild, das 1 Million wert ist wiegt 100 Tonnen, denn nur dann wäre die Haftung ausreichend.

Jetzt hoffen wir, dass sich die Impfstoffe auch zügig unter die Haut bewegen, damit wenigstens die über 60-jährigen aus Europa Mitte April die Art Cologne besuchen können und fleissig Kunst für die Enkel kaufen.

Wir wünschen Ihnen (und uns) eine Woche ohne politische Panik insbesondere in Deutschland (morgen) und USA (übermorgen)

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg