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Newsletter 9. KW 2021

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Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

fast 500.000 EUR hat die Charity Auktion des Rotary Clubs Wien-West erzielt, auf die wir in der letzten Ausgabe hingewiesen hatten. Das ist einer der höchsten Spendenbeiträge, die durch eine einzige Aktion eines Rotary Clubs (mit europäischer Unterstützung) jemals gesammelt wurden. Die Palliativ Station der Caritas Socialis in Wien kann sich freuen - wir werden alle älter.

Dietmar Telschow, noch als Underwriting Manager Art, Specie & Bloodstock für die AXA XL im November 2020 bei unserem Kunstversicherungsgespräch live dabei ist jetzt Underwriting Manager Fine Art & Specie / private clients (U/HNWI) beim gleichen Unternehmen. Das klingt so, als sei für die Risiken im Ausstellungs- und Galeriegeschäft jetzt jemand anders verantwortlich. Die Kommunikation leidet unter Corona - auch bei den Profis.

Die Museen in England bleiben noch ein bisserl geschlossen - ungefähr drei Monate hat Boris, dermitdemstruwwelkopp, Johnson auf seinem Weg without return beschlossen. Die Museumsdirektoren freuen sich, weil sie jetzt scheinbar ein Datum kennen. Und die Galerien fühlen sich privilegiert, weil sie im Land des (Kunst-)Handels früher dran sind. Blöderweise ist aber der Transport von Kunst aus dem oder in das vereinigte Königreich seit dem Brexit kompliziert geworden. Für manche kleinere Galerie bedeutet das Konzentration auf Nationales, weil die Inspiration aus dem Ausland zu teuer wird.

Die Kreativen aus Kunst und Kultur mussten im letzten Jahr mehr als 50% weniger Umsatz verkraften - im Prinzip weltweit - Abstandskonzepte und Eigenverantwortung werden von den politisch Handelnden (w/m/d) ignoriert.

Das Deutsche Parlament beschäftigt sich bekanntermaßen nur selten mit Corona und wenn, sitzen mal grad nur so viel Hanseln(m/w/d) im Parlament, dass die Sitzung aus formalen Gründen nicht unterbrochen werden muss. Da befasst man sich besser mit was Anderem. Zum Beispiel mit der Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien: Ralph Brinkhaus und Alexander Dobrindt, bisher nicht sonderlich in Zusammenhang mit Kunst und Kultur aufgefallen, haben einen entsprechenden Antrag unterschrieben. Nachdem schon Aktiengesellschaften mit Genderprozenten in den Führungsetagen belegt werden, soll jetzt in der Kultur und in den Medien auch das Gender Show Gap abgeschafft werden. Als Beispiel muss dann Karl Lauterbach herhalten, der ständig im Fernsehen sei, obwohl es sicher auch weibliche Darsteller gäbe, die die Rolle, des ständig mehr Verbote und Entzug von Freiheitsrechten Fordernden spielen könnten. Auch gäbe es zu wenig Dirigentinnen. Parität in die Orchester und Sopran bitte jetzt nur noch mit Männern besetzen! Alle Frauenrollen nur noch von Männern spielen lassen und umgekehrt. Das wäre doch was: Romeo und Julia mal geschlechterneutral besetzen - aber das gab es schon. Die Talkshows hat man ausgespart wohl weil Will, Maischberger, Böttinger und Illner sonst ihren häufig gleichen Gästen aus der Politik blöde Fragen stellen. Bei der durch Corona dräuenden Pleitewelle gerade auch kleinerer Unternehmen könnte man so eine Debatte ja vielleicht auf die Zeit nach deren Überwindung verschieben. Dann würde sie vielleicht nicht nur von der NZZ wahrgenommen.

A propos Will: da gab gestern einer von Merkels Dicken wieder den Schönredner in Bezug auf die vergeigte Corona App des Bundes. Ranga Yogeshwar musste darauf hinweisen, dass hier Steuermittel vergeudet wurden. Smudo hatte einen langen Werbeauftritt für die App mit der man mehr Freiheiten wieder herstellen könnte - es wurde allerdings vergessen zu erwähnen, dass es auch andere Anbieter gibt, die Vergleichbares herstellen. Großer Lichtblick: Christiane Woopen, die klar und verständlich aufzeigte, wie wir relativ schnell zur freien Bewegung zurückkehren könnten - auch Europäisch.

Stattdessen muss das Saarland seine Grenzen zu Frankreich abriegeln, weil man im RKI die neue Panikdefinition Mutationsgebiet erfunden hat. Ohne Test ist der kleine Grenzverkehr tot und die öffentlichen Verkehrsmittel werden mit Beförderungsverbot belegt. In Düsseldorf hat man jetzt am Rheinufer ein Verweilverbot ausgesprochen.(Schön was sich in der Deutschen Sprache so alles mit Verbot kombinieren lässt) Fehlt nur noch, dass sie dann auch noch die Parkbänke abschrauben.

In der Schweiz öffnet langsam der Einzelhandel und in Deutschland die Friseure. Hoffnugsschimmer ...

Allen eine gute vorfrühlingshafte erste Märzwoche (vor einem Jahr fand da noch die TEFAF live statt - dieses Jahr nur die FIAC virtuell)

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg