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Newsletter 43. KW 2019

Die 307. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Die Einen reissen Beziehungen ein (Boris und der Brexit) und die Anderen bauen richtige Schlösser wieder auf (ziemlich viele Deustche und der Förderverein Berliner Schloss). Letzerer braucht nur noch 9 Millionen Spendengelder von den 105 Millionen Euro, die er als Dreingabe zum Bau versprochen hat. Das dürfte eine der gewaltigsten Bettelleistungen sein, die es je gegeben hat und zumindest Erwähnung im Guinnes Buch der Rekorde finden. Das zukünftige Humboldforum muss nur noch seine Inhalte finden, bevor der heilige Moralapostulos alle koloniebedingten Werke wieder in dieselben schickt.

Da hat es Paris schwerer, trotz spontan zugesagter Spenden von über 500 Millionen zum Wiederaufbau von Notre Dame. Nach einem halben Jahr ist immer noch nicht klar, wie die Rekonstruktion von Statten gehen soll. Ein 500 Tonnen schweres, beim Brand geschmolzenes Gerüst über der Vierung, birgt hohe Risiken. Aber das ist nur eine der Unwägbarkeiten und bis zum Wiederaufbau wird es wohl länger dauern, als die von Macron geforderten 5 Jahre. Ein Trost für Versicherer, die schadenbedingte Reserven bilden müssen: Sie können die Gelder länger verzinsen, wenn nach Draghi und Lagarde eine bessere Zinspolitik der Europäischen Zentralbank einsetzt.

Über die Veranstaltung der Interessengemeinschaft Deutscher Kunsthandel berichtet die Süddeutsche.

Italiens Museen behalten drei ausländische Direktoren, die die nationalistische Lega gerne losgeworden wäre. Brera, Capodimonte und Uffizien behalten Bradburne, Bellenger und Schmidt. Letzterer sollte ans Kunsthistorische in Wien zieht aber wohl in letzter Minute den Arno der Donau vor. Das wäre doch mal ein schönes neues Versicherungsprodukt: Besetzungsausfallversicherung am besten noch kombiniert mit einer Erfolgsgarantie - Zielgruppe öffentliche Verwaltung.

In dieser Woche tagen die Rück- und Erstversicherer in Baden-Baden. Mal sehen, ob sich die Preiserhöhungen in manchen Segmenten weiter durchsetzen. Heute beginnt in Luxemburg ein dreitägiges Symposion: Management of Private and Corporate Art Collections.  Wir sind gespannt, wie viele den Weg dahin finden. Ebenfalls heute führen wir gemeinsam mit DTB Rechtsanwälte eine Informationsveranstaltung zu Themen der Kunstfinanzierung, Versicherung und Geldwäsche in der Mendelssohnremise in Berlin durch. Leider sind keine Plätze mehr frei.

Ich wünsche ihnen trotzdem einen dynamischen Start in die Woche.

Ihr

Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg