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Newsletter 7. KW 2020

Die 323. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

in Deutschland spüren wir noch das Wehen von Sabine, nicht so heftig wie Kyrill oder Lothar aber doch so stark, dass der Verkehr heftig beeinflusst wird und Bilder zur Bestückung der Art Karlsruhe nicht einfach so über die Straße getragen werden können.

Die Art Basel Hongkong und die Art Central wurden vergangenen Donnerstag für 2020 abgesagt. Ein herber Schlag für die Ausnahmestadt, die politisch zu China aber vom Freiheitsgefühl zu Europa gehört. Kommen die chinesischen Sammler jetzt nach Europa? Für die Art Karlsruhe, die am Mittwoch beginnt, dürfte es etwas kurzfristig sein - aber vielleicht lockt schon die Art Cologne im April?

Ein Kern der christlichen Lehre ist die Vergebung von Sünden für den, der Reue zeigt. Unverzeihlich ist eigentlich nichts, nicht einmal die Todsünden - immer tätige Reue vorausgesetzt. Das scheint im politischen Ränkespiel anders zu sein. Und wer Unversöhnlichkeit säht muss sich nicht wundern, dass das Klima rauer wird. Nach 8 - 10 Jahren politischer und journalistischer Macht empfiehlt sich eine Zwangspause ins normale Berufsleben von 2 - 4 Jahren, um die Realität des Souveräns nicht völlig wahl- und umfragetaktischen Überlegungen zu opfern. Bei Anne Will wurde gestern Abend die ganze Misere deutlich: ziemlich hochkarätig sassen da Wagenknecht, Kubicki, Altmeier und Kühnert um Frau Weidel herum und lieferten nicht ein inhaltliches Argument, das die Misere verständlich macht. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern reicht eben nicht - das brauchte ausser "unglaublich" nichts zu sagen, weil sich die anderen unter dem Beifall ihrer Claqueure im Publikum selbst lautstark zerlegten.

Fragen Sie mal ihren Abgeordneten (m/w/d) über welche Gesetze er als Organ der Legislative abgestimmt hat und wie detailliert er sich mit dem Text auseinandergestzt hat. Sie werden überrascht sein. Vermutlich hat er/sie/es sich vollständig auf die ministeriale Bürokratie und seinen Berichterstatter verlassen. Anders sind unlesbare Texte in der Steuergesetzgebung und anderswo nicht zu verstehen. Das ist nicht anders als das Kleingedruckte in Versicherungsverträgen - nur da bemüht man sich mittlerweile um Besserung.

Dario Franceschini, der italienische Kulturminister, hat wieder einige Stellen für Museumsdirektoren (m/w/d) ausgeschrieben. Zählen soll ausschließlich die Kompetenz, mit der die jeweiligen regionalen Museen besser in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Es gibt keine Präferenz für italienische Bewerber. Damit grenzt er sich deutlich von seinem Vorgänger ab und knüpft an seine Erfolgsgeschichte von 2014 an.

Und die Oscars wurden heute Nacht verliehen - Sensation zum ersten Mal wurde ein nicht englischsprachiger Film zum besten Film gekürt - Parasite, eine koreanische Sozialsatire. Die Schauspielerinnen werden übrigens für die Gala mit ordentlichem Schmuck behängt (in der Regel zwischen 200.000 und 1 Mio. USD), der dann von den Juwelieren versichert wird. Dass die Sternchen sich die Zierde wechselseitig vom Halse reissen ist eher nicht zu erwarten, wohl aber, dass ein Stein sich löst und nicht wieder aufgefunden wird. Die Beiträge sind entsprechend.

Wir wünschen unseren Lesern eine aktive und, trotz des stürmischen Anfangs, angenehme Woche

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg