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Newsletter 38. KW 2018

Die 251. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters.

heute tagen die Mitglieder des BVDG - also des Galeristenverbandes - in Hamburgs Deichtorhallen. Themen unter anderem: Kulturgutschutzgesetz; Deutsches Zentrum Kulturgutverluste und Galeriemodelle der Zukunft. Letztere sind möglicherweise auch für die Versicherungswirtschaft relevant, weil sich die Risikoverhältnisse ändern. Haftpflichttechnisch wird es immer interessanter und auch Cyberrisiken sollen Galerien ausgesetzt sein. Nur letztere passen nach Ansicht von 99% aller Galerien nicht in ihr Budget. Wir könnten für Interessierte ja mal ein Angebot machen ... .

Um den deutschen Auktionshandel ist es in letzter Zeit still gewesen. Um so erfreulicher, was das Handelsblatt über eine Auktion bei Lempertz am 7. November berichtet. Prozellansammler dürfen sich freuen. Mehr dazu bei Kobel. 

Zur Zeit toben zwei Wirbelstürme über den Globus: Einer traf die Amerikanische Küste in South Carolina und wird die Preise für Katastrophenrisiken treiben, weil die Versicherungs- und Wertdichte in den USA hoch ist, der andere traf den Philipinischen Norden und führt eher zu Spendenaufrufen.

In Berlin soll wieder eine Mauer gebaut werden. Es handelt sich um das DAU Projekt, bei dem ein Russisch stämmiger Künstler, von dem wir in unserer Ignoranz noch nichts gehört haben, einen Teil Berlins wieder mit einer Mauer umgibt, um dort Filme, Performance und Bewußtseinerweiterndes dem staunenden, zahlenden Publikum zu liefern. Es fragt sich, ob man fast 30 Jahre nach dem Mauerfall in dieser Stadt wirklich wieder eine Mauer braucht? Manchmal hat man den Eindruck, dass Mauern zu schnell eingerissen werden - jedenfalls scheint eine große Anzahl Menschen sich im Hier und Jetzt nicht mehr zurecht zu finden und beschwört Ängste, die nüchtern betrachtet auf mangelnden Kenntnissen beruhen. Diejenigen, die mich gestern Abend in Köln beim Museum Ludwig massiv um 10! EUR angegangen sind, waren jugendlich und eindeutig migrationshintergrundfrei. (Ich habe meine 10 € noch).

Das Europäische Parlament hat sehr zum Jubel der Großverleger eine Gesetzesinitiative ins Rollen gebracht, daß Urheberrechte im Internet schützen soll. Wir prüfen in wie weit das Auswirkungen auf Kobels Kunstwoche hat. Immerhin verlinken wir dort auf externe Verlagsinhalte. Aus unserer Sicht ist das nicht kommerziell (wir verlangen ja kein Geld für die Kunstwoche, nicht mal Maklermandate, so schön wir das fänden) und durch die Verlinkung auf das Original steuert der Rechteinhaber, ob er seine Inhalte gegen Bares abgibt oder nicht. Eigentlich müssten wir von den Verlegern was verlangen, daß wir ihre Inhalte wahrnehmen und einem breiteren Publikum darstellen - aber auch das tun wir nicht, weil das die Freiheit unseres Kommentators beeinträchtigen könnte.  

Wir wünschen Ihnen eine Woche mit anregenden Begnungen und sehr viel Freude am Kunstbetrieb.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH