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Newsletter 20. KW 2020

Die 336. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Die Lockerungen in Deutschland in Sachen Corona gehen weiter. Das Leben fühlt sich fast schon normal an, wenn man die Kultur- und Reisebranche mal aussen vor lässt. Weltweit sind wir jetzt bei 4 Millionen Infizierten und knapp 280.000 Toten. Damit ist die gemessene Zunahme in etwa gleich geblieben. In Deutschland sind das 5.000, in der Schweiz 300 und in Österreich 200 mehr positiv getestete zur Vorwoche. Die Zahlen gehen hier deutlich zurück! Die Schweizer Gastronomen dürfen wieder öffnen. Hauser&Wirth öffnet seine Galerien in Zürich und Hong Kong.

Was ist los in unserem geliebten Europa?. Das Deutsche Bundesverfassungsgericht hat es gewagt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu kritisieren und daher als für in Deutschland nicht anwendbar zu deklarieren. Es ging letztlich ja nur um die Auswirkungen der EZB auf Ihre und meine Altersversorgung. Die EZB wurde gebeten die Notwendigkeit der ergriffenen Massnahmen zur Stabilisierung des Euro innerhalb von drei Monaten nachzuweisen. Statt das in aller Ruhe zu tun, wird jetzt die Souveränitätsfrage gestellt und zwar von Institutionen, die maximal eine indirekte Legitimation durch den eigentlichen Souverän, die Völker der europäischen Länder, erhalten haben. Allen voran die Deutsche Kommissionspräsidentin, liebevoll von der Truppe als Flintenuschi geneckt.  Der Konflikt macht es überdeutlich. Wie weit wollen die Menschen der Europäischen Länder ihre Souveränität an eine Europäische Zentrale abgeben? Polen und Ungarn machen es täglich vor - allerdings ohne ihre Verfassungsorgane - sie wollen nicht. Der Hauptfinanzier Europas ist durch ein Verfassungsorgan darauf hingewiesen worden, dass da wohl ein bisschen die Kontrolle abhanden gekommen ist - Und schon schreien die Kontrollierten nach einem Vertragsverletzungsverfahren. Wie war das? Corona verändert die Welt nachhaltig? Die Grenzen sind dicht, sogar innerhalb der Staaten. Schengen - das war einmal. Ich fürchte, wenn man in Deutschland heute den Souverän (und das ist jeder einzelne Wahlberechtigte) fragen würde, ob er einer Verlagerung zentraler Souveränitätsrechte auf eine Zentralregierung in z.B. Brüssel zustimmte, müssten sich die aktuellen Mandatsträger warm anziehen und die Beraterfrage stellen: Beschreiben Sie die produktiven Kernaufgaben Ihres Unternehmens und schälen die überflüssigen Aufgaben heraus. Zur Bewältigung Ihrer Aufgabe stehen Ihnen nur noch 60% der Mittel zur Verfügung. 27 Kommissare und ihre Stäbe ohne direkte demokratische Legitimation sind dann schnell ein paar zu viel.

Dazu passt vielleicht die neue Ausgabe von "Kunst im Büro".

Die Gothaer Allgemeine Versicherung AG bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden, nachdem sich Christopher Lohmann auf Linkedin zum 31.7.2020 verabschiedet hat. Nachfolger wird Oliver Schoeller, der schon seit 2010 verschiedene Vorstandspositionen innerhalb des Gothaerkonzerns bekleidet hat.

Sotheby's geht es nicht so gut, sagt die Bilanz 2019 des Unternehmens. Kostenreduktion steht jetzt als Sanierungskonzept an. Hoffen wir, dass nicht am falschen Ende gespart wird und Billigspediteure zum Einsatz kommen, die Wolldecken als adäquate Verpackung für monochrome Bilder ansehen. Das würde die Versicherungswirtschaft nicht amüsieren. Wie das Haus Veräusserer mit Bietergarantien locken will, die bei mangelnden Zuschlägen geleistet werden müssen, ist auch eine spannende Frage.

Christies hat 2018 einen Rubens an Sean Parker zugeschlagen. Die Vorbesitzerin wollte den Zuschlag nicht akzeptieren, weiß Artnet zu berichten, und wollte "ihr" Bild zurück. Sie hatte allerdings Christies vertraglich zugesichert, dass sie das Bild nicht zurückziehen darf. Und da gilt dann "Fall of the hammer scheme" - Eigentumsübergang in dem Moment, wo der Hammer fällt.

Kommen Sie mit Optimismus gut durch die Woche

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg