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Newsletter 26. KW 2020

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Unser Newsletter und Kobels Kunstwoche sind online. Die 342. von allen!

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

die wenigen Flüge sind pünktlich und nicht überfüllt. Priority lines gibt es nicht, Lounges schon gar nicht. Es macht alles ein bisschen weniger Spass so hinter Masken. In der Schweiz - und wohl auch in Österreich scheinen sich die Dinge rasant zu lockern. Beinahe hätte ich jemand die Hand gegeben und wäre in alte Verhaltensmuster zurückgefallen. Es ist schön in einem Speisewagen zu sitzen und an gedeckten Tischen zu speisen - nein nicht in Deutschland, in der Schweiz. In den Deutschen ICEs haben nur die siffigen Bistros auf und die Speisewagen werden ignoriert, angeblich weil man sich durch die Vorbeigehenden infizieren kann. Vorbei geht da eher die Kultur auf der Schiene.

Anna Blume, Ehefrau und künstlerische Partnerin von Bernhard Blume ist am 18. Juni gestorben, wie Galerie Buchmann mitteilt. Beide verhalfen der deutschen Photographie zu breiterer Anerkennung als Kunst.

Nach Ansicht eines Havariekommissars war sie die Päpstin unter den Kunstversicherern im Deutschsprachigen Raum: Dr. Petra Eibel, die über Jahrzehnte die Geschicke der Kunstversicherung bei der Uniqa lenkte, widmet sich neuen Aufgaben und wird den Konzern verlassen. Sie wird bei einem Versicherungsmakler in Österreich Geschäftsführererin, wo Sie die Genrationsüberleitung vom Vater auf die Tochter konstruktiv begleiten wird. Magister Theresa Hochhauser wird ihre Aufgaben bei Uniqa übernehmen. Wir wünschen beiden eine glückliche Hand bei den neuen Aufgaben.

Die Frieze London zuckt noch - am Ende der Woche wissen wir mehr, ob in dem Land mit den meisten Coronatoten, noch anhaltender Quarantäne und einem lausigen Gesundheitssystem in Europa tatsächlich im Oktober eine Frieze stattfinden wird. Werden die Amerikaner kommen? Trump seinen 9.500 Soldaten, die er aus Deutschland abzieht gar noch befehlen dort vorbeizufahren, bevor sie heimwärts ziehen? Sollte auch die Frieze abgesagt werden hätte die Art Cologne im November tatsächlich die Chance ihre innovative Rolle aus den 60gern wieder einzunehmen - Allerdings nicht in der Halle 11 mit kleinlichen Abstandsregeln und Zugangsbeschränkungen: Nein das muss groß gemacht und gedacht werden. Es gibt genügend leerstehende Hallen, die der Messe nichts einbrigen - das Jahr ist für die Messe eh abgeschrieben. Kölner Designer gemeinsam mit der Kölner Messe und Art Cologne Chef Hug in ein Kreativitätslabor - Größere Hallen attraktiv gestalten, den Galerien doppelte Kojenflächen zum halben Preis, großzügiges Lichtdesign, Atmosphäre schaffen in der Kunst, Handel, Sammler und Museen sich wohlfühlen - das könnte selbst Galerien, die bisher so gut wie nie in Köln aufgetreten sind dazu bewegen nach einem Platz zu fragen. Köln hätte das Zeug zu einer globalen Messe - nur Mut!

Lempertz hatte am Wochenende eine gute Auktion. Ein Highlight: Albert Birkles Bahnwärter brachte statt getaxter 80 - 100 TEUR 824 TEUR. - Der Markt lebt!

Wir wünschen allen eine gute Woche mit noch mehr Normalität

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg