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Newsletter 35. KW 2019

Die 299. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Da sitzen nun die Chefs (m/w/d) von 7 Nationen im schönen Biarritz zusammen und nennen sich G 7. Es sind einige große Volkswirtschaften nicht vertreten: China, Indien, Brasilien deren Bruttoinlandsprodukt (2017) noch vor Italien und Kanada liegt. Da der ein oder andere Teilnehmer dieses kostenintensiven Rencontres mehr an seinem Egotrip, als an der Lösung von Weltproblemen interessiert ist, sollte man überlegen das Meeting eine Zeit lang auszusetzen. G20 reicht, da sind dann alle dabei ... .

Manchmal stößt man beim Stöbern auf Merkwürdiges: 2011 hat das OLG in Düsseldorf ein Urteil zu Gunsten von Eva Beuys gefällt, das so manchen Urheberrechtsgedanken und die Verwendung von in Museumseigentum befindlichen Photographien für Ausstellungen in Frage stellt. Die Frankfurter Rundschau berichtete. Photographen können demzufolge in bestimmten Fällen nicht einmal über ihre eigenen Photos entscheiden. Wenn dann Ausstellungen abgesagt werden müssen, kommt die Frage der Kostenübernahme. Eingriffe von hoher Hand - und dazu zählt die Umsetzung von Gerichtsurteilen in Ihrer Weisheit - sind jedenfalls vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Bei Christies wurde eine Arbeit von Alberto Giacometti (tête qui regarde) für mehr als 500.000 GBP versteigert, die vorher in einer britischen Fernsehsendung als wertlos abgetan wurde berichtet Artnet. Eine Fehleinschätzung von Experten, deren Folgen sind allerdings über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abzumildern.

Das Sommerloch nähert sich langsam seinem Ende. Frankfurt versucht seine Kunstszene neu ins Rampenlicht zu setzen gerade in dem Moment, als die SPD das Thema Vermögenssteuer wiederbelebt. Wo sie die großen Vermögen beginnen lässt hat man am Soli gesehen. Wer mehr als 75.000 € im Jahr verdient, darf weiter Soli zahlen. Die Region erreichen schon Museumsdirektoren (m/w/d), Künstler (m/w/d) und viele andere, die für ihren Erfolg (der manchmal auch der Kunst zu Gute kommt) schwer arbeiten. Das Thema hatten wir mal in den 80ger Jahren und da ist die Steuer aus guten Gründen abgeschafft worden. Im Bundeshaushalt stehen genügend Mittel zur Verfügung, sodass es einer Wiedereinführung nicht bedarf.

Einen beschwingten Start in die Woche wünscht Ihnen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg