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Newsletter 36. KW 2019

Die 300. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

wir sind schon weit im 6. Jahr von Kobels Kunstwoche und planen noch viele weitere Jahre. Fast 1.500 Leser haben den Newsletter abonniert. Weitere 400 - 1.500 Leser folgen Stefan Kobels kommentierter Kunstmarktberichterstattung jede Woche auf Facebook.

Sachsen und Brandenburg haben gewählt. Grob gesagt: je weiter östlich je mehr AfD. An der Grenze zu Polen hat die AfD fast alle Direktmandate erobert. Für freiheitsliebende Geister ist jedenfalls wenig Platz in beiden Ländern. Kunst- und Kulturpolitik spielten keine Rolle.

Letzte Woche gab es eine Informationsveranstaltung zur bevorstehenden Novelle des Geldwäschegesetzes und seiner Auswirkungen auf den Deutschen Kunstmarkt, die wir gemeinsam mit dem Anwaltsbüro DTB aus Berlin in Köln organisiert haben. Danach könnte sich ab 2020 folgender Dialog auf einer Kunstmesse entfalten: Deutscher Galerist (DG) " Das Werk kostet 11.000 EUR"; Unbekannter Sammler (US): "Kauf ich und überweise"; DG: "Ein Ausweispapier bitte" ; US: "?"; DG: "ist jetzt gesetzlich vorgeschrieben und eine Kopie muss ich auch davon machen"; US: "OK"; DG: "Woher kommt das Geld mit dem Sie das Bild bezahlen wollen?"; US: "langsam reicht es!"; DG: "Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet die Herkunft der Mittel zu hinterfragen, auch wenn Sie ein Konto bei einer renommierten Bank haben"; US: " dann kauf ich ein ähnliches Werk bei ihrem Belgischen, Englischen, Französischen oder sonstwas Kollegen da drüben, der unterliegt wohl anderen Gesetzen". Das Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten, kurz Geldwäschegesetz, soll an neue EU Richtlinien angepasst werden. Der Handel wird verpflichtet im Verdachtsfall Meldung zu machen. Er muss nachweisen, das er Instrumente hat, die ihn dazu in die Lage versetzen. Weil es so komplex ist, haben wir uns entschlossen die Veranstaltung in Berlin am 21.10. zu wiederholen. Wir hoffen dem üblichen Schicksal der Überbringer schlechter Nachrichten trotzdem zu entgehen. Wer eine Einladung möchte, schreibe bitte an zilkens[at]zilkens.com .

In Frankreich reagiert das Auktionshaus Leclrec nicht mehr auf Kundenanfragen. Man munkelt von einer drohenden Insolvenz ist dem Journal des arts zu entnehmen. Versicherungstechnisch interessant: Was geschieht mit bereits bezahlten, zugeschlagenen Werken deren ursprüngliche Eigentümer noch kein Geld gesehen haben? Welche Versicherung wäre im Fall eines Schadens zuständig?

Die International Association of Art Critics (aica) veranstaltet seinen 52. Kongress vom 1. - 7. Oktober 2019 in Köln und Berlin unter der Überschrift: Kunstkritik in Zeiten von Populismen und Nationalismen.

Am kommenden Wochenende gibt es wieder die DC-Open (Düsseldorfer und Kölner Galerien eröffnen gleichzeitig) und Frankfurt startet Art Experience zusammen mit einer neuen Ausgabe der Paper Positions (nach Berlin und Basel). Kaum wird es kühler - geht es wieder los, frei von allen kriselnden Unkenrufen rundum ...

Einen schwungvollen Start in die Woche wünscht Ihnen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg