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Newsletter 37. KW 2019

Die 301. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

100 Jahre Bauhaus und ein neues Museum in Dessau - die Architektur eher langweilig - nichts bahnbrechendes - der Inhalt umso faszinierender = Dicke Bretter damals gegen dünne Bretter heute.

Noch ein Jubiläum: 70 Jahre Deutscher Bundestag - und um die Demokratie darf weiter gerungen werden, sie schläft sonst ein.

Dario Franceschini wird wieder Italienischer Kulturminister, nachdem Alberto Bonisoli im Zuge der neuen Koalition nach neuen Aufgaben suchen musste. Francheschini hatte die große Reform in den großen Italienischen Museen angestossen und viele Nichtitaliener (m/w/d) zu deren Direktoren ernannt. Im Zuge der Nationalisierung wurde alles wieder zurückgedreht. Da man in Italien ja nie weiß wieviel Monate eine Regierung im Amt ist, fragt sich, ob die geschassten Direktoren ihre Koffer wieder auspacken.

Generali, auch was Italienisches, möchte sich ja dem Thema Kunstversicherung widmen. Es sieht so aus, als könne man ab 2020 mit konkreten Umsetzungsplänen rechnen. Der Zeitpunkt ist für Kunden vielleicht günstig, denn es gibt Anzeichen, dass der kontinuierliche Niedergang der Raten langsam sein Ende findet. 

Das Geldwäschegesetz gibt es ja schon länger - immerhin soll jetzt die 5. EU Richtlinie in Deutsches Recht gegossen werden. Die Verschärfungen kommen durch die Kryptowährungen (Bitcoin und Co.) und Terroranschläge in Frankreich. Schon heute müssen bestimmte Branchen Verdachtsfälle an die FIU (Federal Intelligence Unit) melden. Das geschieht fleissig. 2018 waren es 77.250 Meldungen. Aus dem Nicht-Finanzsektor kamen davon aber nur 500 Meldungen und nun beginnt Europäischer Wettbewerb um die denunziationsfreundlichste Bevölkerung. Die scheint derzeit nicht in Deutschland zu wohnen, denn mit 500 Meldungen aus dem Nichtfinanzsektor bildet das Land das Schlusslicht der Europäischen Gemeinschaft. Das Finanzministerium und der Zoll, zu dem die FIU gehört, wollen aber in Europa zur Spitze gehören und so braucht man mehr Meldungen. Die gehen übrigens nach Prüfung entweder zur Staatsanwaltschaft oder zu den Steuerbehörden. Wenn das Gesetz dann im Bundestag durchgeht darf dann in Deutschland ab 2020 auch vom Kunsthandel fröhlich denunziert werden. Die Unterlassung von Meldungen ist als Ordnungswidrigkeit strafbewehrt. Wie hiess das Buch von Max Frisch? : "Mein Name sei Denunziantenschwein? -  oder so ähnlich. Wir sind alle um diese Verpflichtung nicht zu beneiden.

Die Reise mit der Kanzlerin ins Reich der Mitte hat Oliver Bäte, bekanntlich Chef der Allianz, dazu genutzt ein Abkommen mit der Bank of China über eine vertiefte Zusammenarbeit zu schließen. Digitalisierung ist ein Fokus der Allianz aber die chinesische Konkurrenz scheint die Marktführerschaft in diesem Bereich zu haben. Man liest vom hyperschnellen KFZ-Unfallservice - Schadengutachten in 10 Minuten und Auszahlung am selben Tag - oder vom Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Kundenerlebnisses beim Einkauf am Bildschirm. Das wäre doch was für die vielen Kunstwerke berühmter Maler (m/w/d), die nicht im Lichte der Öffentlichkeit aber mit hohen Versicherungssummen unterlegt verkauft werden sollen. Man hält sie einfach vor die Kamera, KI lobt die gute Qualität und den völlig überzogenen Versicherungswert und stellt mit Komplimenten den Versicherungsschein aus.

An den beiden kommenden Montagen werden meine Kolleginnen Gina Labetzsch und Vera-Maria Schneider den Newsletter verfassen. Ich bin Ende der Woche dann mal weg.

Einen schwungvollen Start in die Woche wünscht Ihnen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg