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Newsletter 47. KW 2019

Die 311. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

am Donnerstag eröffnete die Art Düsseldorf zum Dritten Mal Ihre Tore im Böhler Areal und hinterlässt wieder einen guten Eindruck – die Messe bleibt der regionalen Grundausrichtung treu – mehr dazu bei Kobel.

Wegen der Sanierung des alten Baus ist in Köln nun eine hochkarätige Auswahl der Sammlung des 1974 eröffneten Römisch–Germanischen Museums im Belgischen Haus zu sehen. Auf 1000 Quadratmetern Fläche werden etwa 1000 Originale ausgestellt. Das entspricht etwa einem Viertel der eigentlichen Sammlung im Stammhaus am Roncalliplatz. Für die notwendige Generalsanierung werden 5-6 Jahre veranschlagt – hoffen wir, dass diese Einschätzung realistisch ist und sich nicht in die Reihe der Langzeitbaustellen der Stadt einreiht.

Im Jahr 2021 wird die Generali mit „Arte Generali“ in Kunstversicherung einsteigen, die sie mit Maurizio Cattelan, fotografiert von Oliviero Toscani, bewirbt. Der Hauptsitz der Gesellschaft wird in München sein, mit Jean Gazançon als Geschäftsführer. Dabei sollen den Versicherungsnehmern neueste technologische Innovationen zur Verfügung gestellt werden, wie z.B. eine durch Blockchain geschützte virtuelle private Online-Galerie der Sammlungsgegenstände. Zunächst wird die neue Gesellschaft in Deutschland tätig werden, später auf dem europäischen Markt, in den Arabischen Emiraten und Hong Kong ausweiten.

Ein weiteres wichtiges Thema beleuchtet der Artikel in der FAZ von Sarah Obertreis: Die Gefahr des Schädlings – und Insektenbefalls in Museen. Allein in Berlin gibt es etwa fünfunddreißig Insektenarten, die die wertvollen Gemälde, Skulpturen und Felle als hervorragende Nahrungsquelle betrachten. Immer reger werdender Leihverkehr zwischen den Museen (auch international) erhöht die Gefahr schnellerer Verbreitung von (neuen) Schädlingen. Versicherungstechnisch ist Insektenbefall ausgeschlossen – daher ist es ratsam mit spezialisierten Kunsttransportunternehmen zu arbeiten, die - um den Übergriff von Schädlinge bei ein- und ausgehenden Werken zu verhindern - diese in Stickstoffkammern behandeln, um damit mögliche Schädlinge abzutöten.

Am Mittwochabend gab es einen versuchten Diebstahl zweier Rembrandt Gemälde aus der „Rembrandt’s Light“ Ausstellung in der Londoner Dulwich Picture Gallery, in der hochkarätige Leihnahmen u.a. aus dem Louvre und dem Rijksmuseum gezeigt werden. Dank des eigens für diese Ausstellung angeschafften neuen Alarmsystems konnte der Diebstahl verhindert, der Dieb allerdings nicht festgenommen werden – er ist entkommen. Die Ausstellung bleibt bis auf weiteres geschlossen, bis die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen und die geretteten Gemälde auf potentielle Schäden untersucht worden sind.

Der Künstler Cosmo Wenman hat nach einem dreijährigen Gerichtsverfahren gegen das Ägyptische Museum in Berlin über die Veröffentlichung eines hochauflösenden 3D Scans der Nofretete Büste Recht bekommen. Er hat den Scan erhalten, darf ihn zwar nicht kommerziell selbst benutzen, ihn aber dennoch weitergeben. So hat er diesen nun im Internet veröffentlicht. Als nächstes wird er wohl das Musée Rodin verklagen, weitere könnten folgen.

Eine vom BaFin veröffentliche Statistik über Erstversicherungs-Unternehmen weist einen erneuten Rückgang von Versicherungsgesellschaften auf. Waren es im Jahr 2010 noch 623 Gesellschaften, sank die Anzahl im Jahr 2013 bereits auf knapp 600 und im Jahr 2018 auf 568. Innerhalb von 8 Jahren hat sich die Anzahl um ein Neuntel reduziert.

Ihre Vera-Maria Schneider, Gina Labetzsch und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg