Nichts wichtiges mehr verpassen:

Melden Sie sich für unseren Newsletter an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

 
 
 

Folgend finden Sie zum Stöbern die vergangenen Ausgaben des Newsletters.

Ihnen gefällt der Newsletter nicht? Melden Sie sich hier ab.


Newsletter

Newsletter 6. KW 2020

Die 322. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Drei Tage nach Brexit und die Welt steht noch. Zum Glück gibt es ja Corona, das die Schlagzeilen füllt und uns unsere Ängstlichkeit schonungslos vor Augen führt. Aber wie ist das jetzt mit dem Europäischen Binnenmarkt? Ab 1957 hiess das EuropäischeWirtschaftsgemeinschaft (EWG) und wurde 1993 in Europäische Gemeinschaft (EG) umgetauft, um dann mit den Verträgen von Lissabon 2007/2009 zur Europäischen Union (EU) zu werden. Aus 6 mach 27 in 50 Jahren. 2013 kam dann noch Kroatien dazu. Seit dem 1. Februar sind es also wieder 27. Es fragt sich allerdings, ob ein so diverser Haufen Länder die Kraft aufbringt mit einer gemeinsamen supranationalen Idee das Positive am Binnenmarkt zu erhalten und gleichzeitig innere Strahlkraft zu entwickeln. Bürokraten haben selten etwas Inspirierendes.

Das 9. Kunstversicherungsgespräch im Rahmen der Art Cologne nimmt weiter konkrete Formen an: für die Sammler wird Caroline Scharpff-Striebich auf dem Podium sitzen, die auch im Vorstand des Kunstsammler e.V. ist. Politik und Museumswesen werden das Podium abrunden, das von Peter Grabowski moderiert wird.

Läger sind für Transportversicherer immer eine besondere Herausforderung. Lagerhaltungskosten für große Galerien auch. Bei der Anmietung von Flächen in großen Hallen sollte man auf die Mitmieter achten. Manchmal sind deren Tätigkeiten deutlich gefahrgeneigter, als es dem Kunsthandel lieb sein kann. Im Zweifelsfall ist man in einem separaten Kunstlager, das als Baukomplex separat errichtet ist, sicherer untergebracht.  

Ansonsten wird Corona wohl eher über die Ausrichtung der Art Basel Hongkong entscheiden als die dortige Freiheitsbewegung. Im Laufe der Woche wird von der Messe eine Entscheidung erwartet. Fraglich ist dann aber, wer auf den Kosten hängenbleibt. Eine Ausfalldeckung hat die Art Basel nach unserem Kenntnisstand nicht abgeschlossen - und die teilnehmenden Galerien schon gar nicht. Es wäre auch aktuell schwer einen Schadenfall zu konstruieren. Nur weil allen Angst vor Corona gemacht wird ist die Bedrohung in Hongkong nicht real. Krankheitsfälle sind dort bisher (heute 6:35) nicht bekannt. Auch die Demonstrationen scheinen nachgelassen zu haben. Versicherung funktioniert nur - und das gilt auch für Ausfalldeckungen - wenn plötzliche und unvorhergesehene Ereignisse den Versicherungsschutz auslösen. Sonst ist man im Bereich der Finanzgarantien - und da gelten andere Regeln.

Die BRAFA ging übrigens bis gestern - wir entschuldigen uns bei den Teilnehmern für unseren Lapsus aus der letzten Woche. Von zufriedenen Ausstellern ist die Rede.

Wir wünschen unseren Lesern eine aktive und trotz aller Veränderung optimistische Woche

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg