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Newsletter 7. KW 2021

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Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Heute ist Rosenmontag und vor einem Jahr waren gerade die Oscars verliehen worden - das wird wohl heuer erst April werden. Karneval in Venedig fällt zum 2ten Mal aus und das Rheinland übt Enthaltsamkeit vom alkoholtriefenden Frohsinn. Die Begründung für Verschiebungen ist immer die gleiche - aber wir nehmen sie zunehmend kritischer werdend hin. Die als Ehrlichkeit getarnte Perspektivlosigkeit so manches Landesfürstentinnens passt nicht so recht in ein kreatives Umfeld, das Freiheitsrechte gepaart mit Eigenverantwortung als hohes Gut betrachtet. Das Verändern von Parametern hin zu immer schärferen Eckwerten, schlechtere Impfquoten als auf den Faröer Inseln lässt das Vertrauen in die politisch Handelnden nicht unbedingt steigen.

Aber irgendwann wird auch das vorbei sein. Die Galerien scheinen 2020 relativ gut überstanden zu haben, was man so hört. Die sammelnden und kunstkaufenden Wesen hatten mehr Zeit sich mit Werken auseinanderzusetzen. Und das schöne ist 2021 geht es weiter. Man kann mit Kunst auch Gutes tun, so wie Baselitz, der bei Lempertz eine Arbeit für die Odachlosenhilfe versteigerte oder Sotheby's Wien, die ihre Möglichkeiten dem Roatry Club Wien West zur Verfügung stellen, damit 220 Werke von Künstlern aus 40 Ländern, die ein Weiner Rotarierer in einem Jahr zusammengetragen hat am 22. Februar versteigert werden können. Den Katalog und wie es geht findet man hier.Der Erlös kommt der Paliativstation des Hospiz am Rennweg in Wien zu Gute.

Mutige vor haben sich wohl die Gründer der Swiis Title Insurance Service AG gedacht, die neben der klassischen Eigentumsdeckung jetzt auch die Echtheit eines Werkes über Versicherung absichern wollen. Alle, die jetzt noch unsicher sind können sich über eine Versicherung die Sicherheit beim Erwerb eines Werkes dazu kaufen. Bei Transaktionen unter 500 TEUR ist es wohl ziemlich teuer. Mehr Informationen gibt es bei uns.

Im fernen Katalonien, genauer in Perpignan, dass Louis XIV Frankreich einverleibt hat, machen die Museen wieder auf, obwohl die Zentralregierung etwas dagegen hat. Herr Draghi, der neue Ministerpräsident Italiens, besser bekannt als unermüdlicher Geldfluter zur Unterstützung südlicher Länder im Euro, hat den bisherigen Kultur- und Tourismusminister Dario Franceschini im Amt belassen. Kontinuität, die der Kultur Italiens gut tun dürfte.

Stefan Kobel hat bei Artnews eine Zusammenstellung der 25 größten Kunstdiebstähle aller Zeiten gefunden. Wie das immer so ist fehlt dann doch vielleicht der ein oder andere - so z.B. der aus der Sammlung Bührle in Winterthur. Viele von denen haben Löcher in die Bilanzen der beteiligten Versicherer gebrannt - die meisten nur temporär, weil erstaunlich viele Werke wieder auftauchten, wenn auch teilweise erst nach Jahrzehnten.

Noch einen Satz zum Thema Homeoffice: Schon vor Corona arbeiteten viele Versicherungsgesellschaften daran, Prozesse zu verschlanken und (lästige) Kunden- und Makleranfragen im Nirwana von service@ oder schaden@ irgednwasmitversicherung.wasauchimmer Adressen verschwinden zu lassen. Die Möglichkeit Sachverhalte mit kompetenten Menschen zu erörtern wird immens erschwert, wenn nicht gar unmöglich. Manche Gesellschaft nimmt sich da wohl bei Pay Pal ein Beispiel. Diese Kafkaeske Bude hat automatische, selbstlernende Maildienste für die Bearbeitung von Kundenproblemen entwickelt, bei denen man irgendwann nicht mehr weiss, wer der Käfer in der Verwandlung ist.

Zum Glück gibt es ja noch mittelständische Versicherungsmakler, die persönlich den Hörer abheben.

Wir wünschen Ihnen einen humorvollen Wochenbeginn, einen guten Anfang der Fastenzeit mit oder ohne Aschenkreuz und lassen Sie sich nicht einreden in der Fastenzeit habe man keine Kunst zu kaufen, weil es die Sinne kitzele ...

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg