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Newsletter 22. KW 2020

Die 338. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

es soll ja alles normaler werden - und digitaler. Thüringen will Anfang Juni alle Corona bedingten Beschränkungen aufheben - keine Maskenpflicht, keine Distanzregeln ... da kann man dann wohl auch ins Kino. Aber welche dunklen Mächte Bodo Ramelow damit im Zaum halten will muss er noch erklären. Das Metropoilitan in New York bleibt noch mindestens bis August zu (und wäre leichter für alle Besucher sicher zu machen als ganz Thüringen) und die Biennale in Venedig wird gleich auf 2022 verschoben.

Im Mai waren doch sonst immer die sagenumwobenen Evening Sales in New York, wo in einer Woche locker für über 1 Milliarde Dollar Kunst den Besitzer wechselte. Entweder habe ich da etwas nicht mitbekommen oder das Ganze ist verschoben auf nächstes Jahr. Die Auktionshäuser, die sich trotz Corona zu versteigern trauen berichten über ordentliche Ergebnisse wie Neumeister und Lempertz. Kleine Ausreisser inklusive. Zur aktuellen Situation im Kunsthandel hat Hendrik Hanstein dem Kölner Presseclub ein Interview gegeben, bei dem er auf die schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland insbesondere auch in Hinblick auf die Mehrwertsteuer hinweist. Frankreich hat ganz andere Voraussetzungen und Paris wird nach dem Brexit als Kunsthandelszentrum wie Phönix aus der Asche steigen. Da gehen Dinge mit Brüssel, die Berlin angeblich wegen Europäischer Steuerregeln nicht umsetzen kann oder vielleicht will.

Weltweit haben nachweislich 5,4 Millionen Menschen das Corona Virus bisher gehabt und 345.000 sind daran  gestorben. Fast ein Drittel davon in USA. Südamerika, allen voran Brasilien entwickelt sich zum neuen Hotspot der Seuche.

In Europa wartet man auf so manche Erleichterung im Reiseverkehr. Die Dinge brauchen Vorlauf und Lufthansa plant ab Juni von Frankfurt aus 20 ! Flugziele aufzunehmen. Das schöne ist: Venedig ist dabei. A Propos Lufthansa - die Bundesregierung plant mit 20% bei der Lufthansa einzusteigen, allerdings zu einem Aktienkurs, der unter 3 EUR liegen soll. Aktuell wird die Aktie mit ca. 8 EUR gehandelt. Lange halten will sie die Aktien auch nicht. Den Spekulationsgewinn wird sie vermutlich beim Ausstieg als Belohnung dafür einstreichen, dass sie auf unternehmerische Einflussnahme via Sperrminorität verzichtet hat. Wäre doch schön, wenn man dafür noch schnell wieder ein neues Gesetz macht - wie wäre es mit dem: "Wir lassen den Kranich wieder gut fliegen Gesetz" ?

Wenn es Ihnen sonst  zu ruhig ist ein Vorschlag: gehen Sie in ein Museum oder eine Galerie - Kunst braucht Nähe, auch wenn man digital schöne Spielchen mit ihr treiben kann. Von uns gibt es diese Woche einen besonderen Stier hier.

Kommen Sie gut und gesund durch die Woche.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg