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Newsletter 24. KW 2020

Die 340. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Der Stadtrat von Minneapolis hat seine Polizeibehörde aufgelöst, weil er sie für nicht reformierbar hält. Es soll in einer völlig neuen Struktur mit wohl auch neuem Führungspersonal weitergehen. Man will ein neues Modell der öffentlichen Sicherheit schaffen berichtet die örtliche "Star Tribune".

Eigentlich würden wir alle diese Woche die Koffer packen, um zur Art Basel zu fahren wenn sie nicht in den September verschoben wäre - und nun ist sie vollständig ins nächste Jahr geplant. Die Reiselust der Galerien ist deutlich eingeschränkt. Eine Messe macht auch keinen Sinn, wenn keiner kommt. Auch das drum herum des greet and meet kann ja nicht so entspannt stattfinden. Bei der Frieze London im Oktober hofft man noch auf ein Wunder. Art Basel Miami Anfang Dezember steht auch auf wackeligen Beinen, denn die USA sind von der Pandemie am heftigsten betroffen. So könnte die Art Cologne Ende November die einzige internationale Kunstmesse 2020 nach der TEFAF im März werden. Messehallen hat Köln jedenfalls genug, um bei Einhaltung der Abstandsregeln 250 bis 300 Galerien unterzubringen. Es muss ja nicht immer die Halle 11 sein.

In Deutschland wird ab 1.7. für 6 Monate die Mehrwertsteuer gesenkt. Auf 16% auch für Kunst. Für mehr in Sachen Kunst und Kultur fehlte der Mut - oder reicht die Stimme der Staatsministerin nicht. Sie verkündet zwar stolz 1 Milliarde Mittel zusätzlich zur Verfügung zu stellen, die Empfänger sind aber noch nicht festgelegt. Mit toller Klimatechnik kann man da einiges an Mitteln verbauen - allerdings produizieren Klimatechniker keine Kunstwerke, geschweige denn Konzerte oder Theaterstücke.

Internet und kleine Formate gewinnen jetzt an Bedeutung. Andererseits spürt man eine zunehmende Lust auf das Original. Aber die Zurückhaltung Museen und Galerien zu besuchen ist immer noch groß. Und das Verständnis für die aus dem Netz erwachsenen Gefahren, die konventionell nicht versichert sind, auch. Cyber ist wohl ein Risiko von anderen. Dabei stellt die Versicherungswirtschaft günstige Konzepte mit ausreichender Deckung zur Verfügung. Fragen Sie uns!

Ein kleines Stück Blech - die Medal of Honor - drohte zum Konflikt zwischen einem Deutschen Auktionshaus und den USA zu werden, denn die Veräußerung steht in USA unter Strafe. Pompeo und Trump wurden aufgefordert die Versteigerung dem in München ansässigen Auktionshaus zu verbieten. Hermann Historica hat das geholfen das Dreifache der Taxe von 5.000 EUR zu erzielen.

Internationale Ausstellungsprojekte in Brasilien könnten für längere Zeit nicht in Frage kommen. Das Land ist nicht nur HOT SPOT Nr.2 in Sachen Corona nach den USA sondern sein Präsident bemüht sich das Phänomen durch Aussetzen von Transparenz in den Griff zu bekommen. Auch die rücksichtslose Abholzung der Regenwälder zur Verbreiterung von Weideflächen ist für die Weltgemeinschaft eine Gefahr. Rindfleisch und Kaffee aus Brasilien stellt jedenfalls kein systemrelevantes Importgut dar. Hier könnten Zölle helfen die Produzenten in Brasilien zur Vernunft zu bringen.

Die großen Auktionshäuser halten an ihren Eveningsales fest. Allerdings etwas zeitversetzt und mit starker Nutzung des Internets weiss Artnet zu berichten.

Seit 12 Wochen gibt es bei uns Kunst aus dem Büro - heute mit Ronald Franke.

Wir wünschen allen eine gute Woche mit ein bisschen mehr Normalität

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg