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Newsletter 35. KW 2020

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Unser Newsletter und Kobels Kunstwoche sind online. Die 351. von allen!

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Hendrik Hanstein, seit 50 Jahren an der Spitze des Auktionshauses Lempertz in Köln, wurde gestern 70. Unsere  Glückwünsche kommen von Herzen. Die FAZ berichtete am Samstag. Als Präsident der European Federation of Auctioneers vertritt er die Interessen der Versteigerer gegenüber den politischen Institutionen Europas, deren Verständnis für Kunst und die Branche noch sehr entwicklungsfähig ist, um es zurückhaltend auszudrücken.

Wovon leben Analysten, also Unternehmen, die teilweise ungefragt Meinungen über Wirtschaftsunternehmen verbreiten in der Hoffnung damit den Börsenkurs zu beeinflussen? Von bestehenden und neuen Kunden - eigentlich wie jedes Unternehmen. Manchmal hat man allerdings den Eindruck, dass erst Mal schlechte Nachrichten produziert werden, um anschließend genau das Unternehmen, bzw. die Branche gegen Geld zu beraten, für die man gerade schwarze Wolken gemalt hat. So wirkt jedenfalls die Analyse von Global Data, einem in England ansässigen Beratungsunternehmen, das der Allianz bescheinigt Zukunftsprobleme zu haben, insbesondere wegen der Lebens- und der Betriebsschließungsversicherung sowie zu starker Konzentration auf den Europäischen Markt berichtet Versicherngswirtschaft heute. Global Data hofft darauf, dass keiner die Absicht dieser Analyse merkt - oder soll der ziemlich marktschreierische aber dünn unterlegte zumal durch eigene politische Annahmen verstärkte Ansatz kleineren Unternehmen als Warnung dienen sich besser von Global Data beraten zu lassen, bevor man über sie ähnliches schreibt? Sinkende Börsenkurse können für manchen Vorstand Auswirkungen auf seine Bonifikation haben - und mancher professionelle Anleger rechtfertigt sein Verhalten mit Analystenmeinungen. Sonst hätte es Delivero Hero nie in den Dax geschafft.

Ein der Familie Cassirer von den Nazis geraubtes Bild von Camille Pissarro, das jetzt in Madrid in der Sammlung Thyssen-Bornemisza hängt, darf da hängen bleiben hat ein Gericht in Pasadena (USA) entschieden. 1976 war das Bild in New York von der Galerie Hahn verkauft worden. Dem Erwerber war die Provenienz des Bildes nicht bekannt - deshalb darf er (das Land Spanien) es jetzt behalten.

Seit dem 20. August ist eine Hoffnung stiftende Installation von Yoko Ono (die Älteren unter uns erinnern sich auch noch an John Lennons "Give Peace a Chane") am Metropolitan Museum in New York zu sehen, dass endlich am 29. August wieder seine Pforten öffnen soll: "Dream Together" liest man schwarz auf großem weissen Hintergrund.

Wir wünschen Ihnen eine Woche voller Optimismus und wieder sinkender Corona Zahlen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg