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Newsletter 36. KW 2020

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Unser Newsletter und Kobels Kunstwoche sind online. Die 352. von allen!

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Der Sommer ist vorbei. Hoffnungsschimmer für die Messeentwöhnten. In Kopenhagen hat jetzt die erste stattgefunden, weiss Stefan Kobel zu berichten. In 10 Tagen soll dann in Berlin neben dem Gallery Weekend auch die Positions ihre Tore öffnen. Am nächsten Wochenende gibt es dann die DüsseldorfCologne Open und man hofft auf regen Besuch in den Galerien. Die Langen Foundation eröffnet Alicja Kwade parallel. Ab September dürfen in Schloss Rheinsberg wieder kleinere Führungen gemacht werden - mit Maske versteht sich und in Miami öffnet die De la Cruz Collection wieder für Besucher. Nur aus Europa wird da so schnell noch keiner hinfliegen. Wir sind ja nicht Quarantäne versessen.

Das IFSE macht wieder gemeinsam mit dem BVDG eine Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Galerien. Je mehr Galerien sich beteiligen desto besser - deshalb hier der Link für die, die sich noch beteiligen wollen.

Nun ist er wieder weg, der Frans Hals aus dem Hofje van Aerden Museum nahe Utrecht, obwohl das Museum seine Sicherungen nach dem letzten Diebstahl 2011 verbessert hatte. Schon 1988 fand das Werk seinen Weg unfreiwillig aus dem Museum, um nach drei Jahren zurückzukehren. Passend dazu berichtet Artnet am 24 August über 5 Wege, wie man aus Museen gestohlene Kunst wieder zu Geld machen kann. 1. gar nicht - man hängt das Werk in seinem Schlafzimmer auf, 2. man versucht es dem Museum anzubieten, 3. man bietet es direkt der Versicherung des Museums an (wenn es eine gibt), 4. man versucht es offiziell im Kunstmarkt (dank Art Loss Register auch mehr als schwierig) oder 5. man verkauft es in den Schwarzmarkt - aber auch der ist nicht sehr aufnahmefähig. Passend zum Thema veranstalten wir gemeinsam mit der Anwaltskanzlei Nobel&Hug und dem Art Loss Register am 16. September eine Informationsveranstaltung in Zürich zum Thema: Art Market Due Dilligence. Die Anzahl der Plätze ist sehr beschränkt. Bei Interesse bitte bei mir melden.

Auch am 9. Kölner Kunstversicherungsgespräch, das am 20. November im Rahmen der Art Cologne stattfindet wird gearbeitet. Coronabedingt steht uns der Europasaal allerdings nicht mehr zur Verfügung, dort dürfen derzeit nur 25 Personen rein - Arte Generali wird das wohl nutzen, um seine App an den Sammler zu bringen - wir suchen mit der Messe nach Lösungen und werden berichten. Das Thema Staatshaftung ist auch in Zeiten geringerer Ausstellungsaktivitäten von grundsätzlicher Bedeutung. Wir werden es behandeln eventuell unter Ausnutzung Corona bedingter Erfahrungen mit Videokonferenzen.

Der Initiator der Bonner Stiftung für Kunst und Kultur, Walter Smerling, hat den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Er schafft es immer wieder mit privater Initiative große Ausstellungen wie "Deutschland 8 - Deutsche Kunst in China" oder "China 8 - zeitgenössische Kunst aus China an Rhein und Ruhr" zusammen zu bringen. Sein neuestes Projekt: "Diversity united" bringt Kunst aus Deutschland, Russland und Frankreich in drei Museen dieser Länder. Eröffnet wird im November in der Tretjakov Galerie in Moskau.

Allen eine erfüllte Woche voller Zuversicht

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg