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Newsletter 38. KW 2020

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Unser Newsletter und Kobels Kunstwoche sind online. Die 354. von allen!

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

bei strahlendem Wetter war Berlin zur Art Week auf den Beinen. Auch aus Deutschland, Skandinavien und sogar England waren einige angereist. Gute Stimmung auch auf den diversen Positions in den alten Hangars des Tempelhofer Flughafens. Bis zu zwei Stunden haben die Menschen dort auf Einlass gewartet, trotz Time Slot. Mehr als 750 durften nicht in die Hallen. Und so schnell wollten die, die drin waren, wohl auch nicht wieder raus. Also Stau bei bestem Wetter. Aber Kunstmesse ging wieder! Und passend zur Hauptstadt und seit Jahren nicht mehr da gewesen - die Staatsministerin u.a. für Kultur leibhaftig auf einer Kunstmesse! Sie hatte auch Großes zu verkünden: Projektmittel für Galerien von 16 Millionen müssen unters Volk - Corona wegen. Details kennt der BVDG.

In Nordrhein Westfalen, einem Bundesland mit 14 Millionen Wahlberechtigten, wurden die Stadtparlamente und Bürgermeister gewählt. Erste Feststellung - lokal wählt man grün weil das ... ja warum eigentlich? Kulturpolitisch sind sie jedenfalls profilfrei, wenn man Kiezologie und Gendern mal weglässt. Zweite Feststellung: Je mehr Kandidaten (m/w/d) desto wahrscheinlicher die Stichwahl. So bleiben die Städte bunt und uns die Plakate noch 2 Wochen erhalten. Bleibt zu hoffen, dass bei der Stichwahl die Wahlbeteiligung noch repräsentativ für die Bevölkerung ist.

Auch in Zürich gab es ein Galerien Wochenende an dem sich 40 Galerien beteiligt haben. Man hätte auch da hinfahren können. Nur ausserhalb des jeweiligen eigenen Landes reist die Ungewissheit über Malessen bei der Rückkehr mit. Schweizer kommen aus Wien und müssen in Quarantäne , Deutsche aus Genf kommend ereilt bei der Heimkehr das gleiche Schicksal. Mancher (m/w/d) reist gar nicht mehr, mancher (d/w/m) machte schon zwanzig Tests und tut so, als wäre nicht gewesen.

Ob und wie sich Boris Johnsons geplanter Rechtsbruch auf den Versicherungsmarkt auswirkt, wird sich zeigen. Wenn die Verhandlungen abgebrochen werden erfolgt ein Austritt ohne Handelsabkommen, das auch Regelungen für die Versicherungswirtschaft einschließt. Wie wirkt sich das auf laufende Verträge aus? England wird Drittland - also vielleicht wie  Brasilien - Schadenzahlungen für international aufgestellte Unternehmen für Schäden Brasilianischer Niederlassungen nur durch regionale Gesellschaften? Reicht die Eigenkapitalausstattung von Lloyd's Brüssel oder Hiscox Luxembourg noch den Europäischen Anforderungen für die dort gezeichneten Risiken? Muss man die Bereitschaft zum Rechtsbruch jetzt auch auf die nicht kodifizierte Gerichtsbarkeit im Land der Angeln und Sachsen (d/m/w) übertragen? Lassen sich diese Fragen überhaupt kurzfristig beantworten, wenn eine Regierung mit einem öffentlichen Bekenntnis zum Rechtsbruch dermaßen Vertrauen verspielt? In dieser Woche ist virtuelles Rück- und Erstversicherer Treffen zum Leidwesen Monte Carlos und da spielen diese Fragen auch eine Rolle. Nächtse Woche sind wir vielleicht schlauer.

Allen eine spätsommerliche Woche und den Pflanzen die Feuchtigkeit, die sie für einen robusten Winter benötigen.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg