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Newsletter 34. KW 2019

Die 298. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

heute Morgen keine FAZ im Briefkasten. In die Druckerei ist der Blitz eingeschlagen. Flugs ist die digitale Version für alle freigeschaltet. Das Ereignis dürfte versichert sein einschließlich der Betriebsunterbrechung. Nicht versichert ist allerdings der entgangene Genuss sich hinter dem Papier als kluger Kopf (m/w/d) zu fühlen. Die Nutzer digitaler Medien gehören in Zeiten "sozialer" Medien nicht in Gänze zu dieser Gruppe. Dort wird lieber vorverurteilt, geteert und gefedert und der Grundsatz "in dubio pro reo" mit Füßen getreten. Im Ergebnis ist dort Vieles spiessiger und kleinbürgerlicher, um das Wort kleinmütig zu vermeiden, als es der katholischen Kirche je eingefallen wäre.

Auf der Insel dämmert es langsam, dass ein harter Brexit zu Versorgungsengpässen bei Lebensmitteln, Benzin und Medikamenten führen kann. Boris Johnson investiert weitere 2 Mrd. Pfund, um damit die EU für Verhandlungen gefügig zu machen. Ansonsten entsteht 371 Jahre nach dem westfälischen Frieden wieder eine Grenze in Europa an der sich Protestanten und Katholiken gegenüberstehen, denn die Wunden zwischen der Ulster Defense Ligue und der IRA sind nicht verheilt. Und genau das scheint der Premier mit einer Stimme Mehrheit zu wollen.

Die Englischen Registrare (m/w/d), also diejenigen, die die praktische Umsetzung von Ausstellungsprojekten sicherstellen, haben darauf hingewiesen, dass ein ungeregelter Brexit auch auf Kunstausstellungen großen Einfluß haben könnte: steigende Kosten und damit verbunden Unsicherheiten in der Finanzierung, Visapflicht für Kuriere und Kuratoren, Exportlizenzen auch für Werke, die nur temporär nach England eingeführt wurden und enorme Verspätungen auf den Transportwegen, weil der brüokratische Aufwand sich vervierfacht. Als Effekt erwarten sie weniger bedeutende Ausstellungen und weniger Leihgaben aus Europa. Die Risiken für die Kunstwerke erhöhen sich, weil die Transportwege zeitlich länger werden und die Gefahr steigt, dass Transportmittel tagelang an Grenzen in Hitze und Kälte stehen. Klimakisten sind aber nur auf einen bestimmten Zeitraum ausgelegt. Schäden, die solcherart an den Werken eintreten dürften in der Regel nicht versichert sein - Frost, Hitze und Temperaturschwankungen sind in der Regel ausgeschlossen und wenns das nicht ist kommt die natürliche Beschaffenheit der Objekte hinzu ... .

Ansonsten nur der übliche Wahnsinn unter dem abwechslungsreichen Himmel - es ist immer noch Sommerloch.

Einen beschwingten Start ind die Woche wünscht Ihnen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg