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Newslette 15. KW 2020

Die 331. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

wir kommen in die vierte Woche des Shut - Down und Stefan Kobel hat viel zusammengetragen von Galerien, Auktionshäusern, Kunstspeditionen. Jeder kommt unterschiedlich mit den Herausforderungen zurecht aber den selbstständigen Künstlern (m/w/d), die noch nicht im globalen Handel angekommen sind geht es schlecht. Maler, Bildhauer, Performancekünstler, Musiker, Schauspieler, Pantomimen, Komiker, Illustratoren, Designer, Schriftsteller, Dramaturgen, Journalisten (eigentlich keine Künstler) überhaupt, diejenigen die mehr den Intellekt bewegen und grundsätzlich alle m/w/d haben von jetzt auf gleich ihre Erwerbsgrundlage verloren. Sie benötigen genauso die mit Steuergeldern finanzierte Unterstützung wie Handel und Industrie. Nur Zyniker lehnen sich zurück und behaupten, dass aus großer Not große Kunst entstünde.

Europa kämpft ums Überleben, weil die 27 mit sehr unterschiedlichen Historien und Motivationen zusammengekommen sind und sich nur scheinbar auf den gleichen Wertekanon beziehen. Da schafft Orban, Corona als Vorwand nehmend, mit einem Ermächtigungsgesetz die parlamentarische Kontrolle ab und rund um Brüssel zuckt keiner. Da entscheidet der Europäische Gerichtshof, daß Polen, Tschechien und Ungarn gegen europäisches Recht verstoßen haben und aus diesen Ländern kommt ein lapidares "na und"! Gleichzeitg möchte man jetzt Coronabonds haben - die letztendlich dazu dienen Aletrsversorgungssysteme in Italien, Frankreich und sonstwo zu stützen, weil man sich dort den mathematischen Realitäten verschließt. Und ohne Großbritanien ist Deutschland in dem Konglomerat zukünftig immer in der Minderheit. NIcht missverstehen: Ich bin ein glühender Europäer aber eben kein Masochist, nur um eine Idee, die ziemlich ausgehölt ist, am Leben zu erhalten. Wie sagt man in Köln? : Kapott! en Neu! .

Die Versicherungsunternehmen haben in 2019 nicht schlecht gewirtschaftet und sind gleichzeitig ihrer Funktion als Risikoträger umfassend nachgekommen. Im Ergebnis bedeutet das Dividende für die Aktionäre. Jetzt kommt die EIOPA - wissen Sie was das ist? - The European Insurance and Occupational Authority, also die europäische Aufsichtsbehörde für die Versicherungswirtschaft. Sowas wie die Bankenaufsicht halt nur für Versicherer. Letztendlich ein Instrument ohne demokratische Legitimation und Kontrolle. Denen fällt nichts besseres ein, als Corona zum Anlass zu nehmen die Gesellschaften aufzufordern auf Dividendenzahlungen für 2019 zu verzichten. Es reicht ja schon, dass die eigene Regierung Freiheits- und Eigentumsrechte in einer noch nie dagewesenen Weise einschränkt. Jetzt erdreistet sich auch noch eine Europäische Institution denjenigen, die ihre Altersversorgung auch auf Aktien aufgebaut haben in die Tasche zu greifen. Ich kenne einige 70 - 90 Jährige (m/w/d) denen es gelungen ist z.B. 500 - 1.000 Allianzaktien im Laufe ihres Lebens zu kaufen und zu halten. Das entspricht zur Zeit einer Dividende vor Steuern von 4.500 - 9.000 EUR im Jahr oder 281,25 bzw 562,50 EUR pro Monat nach Steuern. Da diese Generation die Altersversorgung noch stark nach einem traditionellen Rollenbild aufgebaut hat, bleiben oft nur 60% einer eh schon schmalen Rente, wenn der Ehepartner gestorben ist. Für diese Menschen wäre der Ausfall von Dividenden existentiell. EIOPA si tacuisses - oder kürzer: EIOPA Klappe halten.

Dass Corona Museen nicht vor krimineller Energie schützt, musste jetzt das Singer Museum in Laren bei Amsterdam erfahren aus dem ein Frühwerk van Goghs aus einer Ausstellung gezielt gestohlen wurde. Wieder mal Wasser auf die Mühlen aller Apologeten, die sich gerne über Auftragsdiebstähle von kriminellen Sammlern (m/w/d) mit geheimen Privatmuseen verbreiten, um letztlich damit ganze Berufsstände zu diskreditieren. Vermutlich geht es um Artnapping. Zwischenzeitlich wird ein Versicherer den finanziellen Schaden tragen und darauf hoffen, dass das Werk in 30 Jahren wieder auftaucht.

David Zwirner, der sich schon im letzten Jahr bei der Absage einer Nebenmesse in New York für die kleineren und nicht so etablierten Galerien eingesetzt hat ist auch bei Corona seiner Linie treu und unterstützt wieder. Ohne die Kleinen keine Großen erklärt das Geschäftsmodell. Amerikanische Museen stiften derweil Handschuhe und Masken, die zur Zeit wegen Schließung nicht gebraucht werden.

Bei uns hat sich durch die vielfältigen Verschiebungen die Arbeitssituation massiv entspannt, sodass auch wir Kurzarbeit ab Mitte dieser Woche beantragt haben. Wir sind aber grundsätzlich für Kunden und Interessenten täglich ziwschen 9 - und 17 Uhr erreichbar und freuen uns über jeden Anruf.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die Woche!

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg