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Newsletter 29. KW 2019

Die 293. von allen!

Kobels neue Kunstwoche ist online.

Guten Morgen liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

Stefan Kobels kommentierter Presserückblick beginnt im Januar diesen Jahres mit der Frage, ob das Geschäftsmodell Kunstmesse zukunftsfähig sei? Artnet listet derweil die noch vor uns liegenden wichtigsten Messen des Restjahres auf. Das sind 90 - wobei 9 davon Anfang Dezember in Miami stattfinden. Aber auch Paris bietet 6 Messen, die Mitte Oktober gleichzeitig stattfinden. Südkorea, Moskau, Istanbul sind ebenso vertreten wie Shanghai oder Bogota und Rio de Janeiro. Letztere finden gleichzeitig statt , also für die teilnehmenden Galerien entweder oder. Kaufkraftroulette als Entscheidungshilfe?

Endlich ist sie eröffnet, die Eingangshalle von David Chipperfield zu den Museen auf der Museumsinsel in Berlin mit fröhlichen Worten einer zitterfreien Kanzlerin. Hier ist Kultur mal wirklich Chefsache - viel zu selten eigentlich.

In Frankreich hat sich der Kulturminister Franck Riester in der Restitutionsdebatte zu Wort gemeldet:  "Sie  (die Museen) sollen ihre Meisterwerke teilen, sie sollen ausgeliehen, ausgestellt, in Umlauf gebracht werden..." Und weiter: "... nichts engstirniger wäre als der Auftrag an Museen, nur über die auf ihrem Boden geschaffene Kunst oder von nationalen Künstlern zu berichten. Deshalb sollten wir unseren Museen nicht vorwerfen, dass sie das sind, was sie sind." Kurz gefasst: Lasst Kunst reisen - aber gebt sie nicht her.

So kurz nach dem 14. Juli noch eine weitere Nachricht aus Frankreich: David Zwirner wird Galerieräume während der FIAC in Paris eröffnen und dann dauerhaft bespielen. Ein weiterer Lichtblick für die pulsierende Kunstmetropole an der Seine.

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Tja und am kommenden Dienstag wird sich zeigen, ob Europa an seinen Strukturen zerbricht. Seit 1979 wird das Europäische Parlament direkt gewählt - in den jeweiligen Ländern nach sehr eigenen Regeln. Seit 2014 erheben die Parlamentarierer den Anspruch, dass der Spitzenkandidat (m/w/d) auch Kommissionspräsident (m/w/d) werden soll. Letzteres spielte allerdings in den Wahlkämpfen in Frankreich und Italien (und in anderen Ländern) keine Rolle. Nun dräut die Deutsche Sozialdemokratie gegen eine Frau (sie wäre die Erste) aus Deutschland (das gab es seit mehr als 60 Jahren nicht), die Kommissionspräsidentin werden könnte. Vielen in Europa Lebenden ist zur Zeit die Vision eines vereinten Europa nicht vermittelbar. Hickhack um die Frage, ob die demokratisch legitimierten Regierungschefs (m/w/d) oder das Parlament, das ebenso eine demokratische Legitimation hat, das Personaltableau bestimmen, könnte bei den visionsarmen Vorteilseuropäern dazu führen, sich vom Kostenapparat des Parlaments trennen zu wollen.

Trotzdem: Allen einen optimistischen Start in die von Urlaubern durchsetzte Woche.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg