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Zilkens Newsblog

Dr. Stephan Zilkens

Stephan Zilkens

Newsblog 9. KW 2024

Per und Birger und die Equidistanz oder wie verschmähtes Werben zu Konflikten führt. Es waren einmal zwei Staaten, Per der eine und Birger der andere. Per war älter und hatte das Gefühl, dass ihm Birger eigentlich immer schon zugehörig war. Man lag nebeneinander, kannte sich gut und auch die Sprachen waren verwandt. Gemeinsame kulturelle Wurzeln waren auch nicht zu verleugnen. Per und Birger sprachen oft und lange miteinander und fühlten sich einenander nah, da weder der Präsident in Per noch der in Birger wirklich demokratisch legitimiert waren. Es begab sich aber, dass die Menschen in Birger eine Veränderung wollten und dafür bereit waren ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Als Ergebnis hatte Birger eine neue Regierung, die von einem Schauspieler angeführt wurde und sich nicht mehr von Per dominieren lassen wollte. Und schon war es vorbei mit der auf gleichem Abstand gehaltenen Distanz unter beinah Gleichen. Per wurde stinkig und sauer und trommelte alles was Waffen tragen konnte an den Grenzen zu Birger zusammen und die Weltöffentlichkeit wollte nicht glauben, was sie hätte sehen können. Viele in den Ländern mit freieren Informationen glaubten längst an das Gute in Per. Jahrzehnte vorher war man für Frieden schaffen ohne Waffen zu hunderttausenden in Hofgärten zusammengekommen, die eigene Verteidigungsbereitschaft war nicht mehr vorhanden, weil Per gerne die nötige Energie lieferte mit der sich die Wettbewerbsfähigkeit der freieren Länder gegen andere Blockstaaten verteidigen ließ. Auch zu diesen Ländern hielt sich eine gleichbleibende Distanz, etwas vergrößert, nachdem Per Birger vor Jahren mal so zum Spaß ein grimmiges Inselchen abgenommen hatte. Der will doch nur spielen, aber zur Sicherheit lassen wir Per nicht mehr am Tisch der anderen essen, sagten sich die Freien. Und so ward die gleichbleibende Distanz nach dem Überfall von Per auf Birger zu einem tiefen Graben in dem alle gemeinsam stecken. Per allerdings spielt zusätzlich die Karte aller Usurpatoren, die den Überfallenen das Recht auf eigene kulturelle Identität absprechen. Bauwerke, Bibliotheken, Denkmäler, historische Stätten werden gnadenlos von Per in Schutt und Asche gelegt - aber Birger wehrt sich immer noch und hofft tapfer auf die Solidarität der Freien. Wir sollten alle daran mitwirken, dass der Mut von Birger belohnt wird.

Die Art Karlsruhe, über die auch Stefan Kobel berichtet, hatte mehr als 42.000 Besucher - die Art Cologne könnte den Atem spüren. trotz wirtschaftlicher Negativnachrichten, die mit Vorliebe den Deutschen Markt beherrschen gab es genügend Käufer, die die Messe für die meisten Galeristen zum Erfolg machten.

Warren Buffet, der große weiße Mann hinter Berkeshire Hathaway, darf sich freuen. Sein Investment in Versicherungsaktivitäten hat sich ausgezahlt - das Portfolio performt fast 20% besser als im Vorjahr. Das liegt möglicherweise daran, dass die Preise für Rück - und Industrieversicherungen in den letzten beiden Jahren angezogen haben. Naturkatastrophen gab es jedenfalls genug - allerdings hat sich die Versicherungswirtschaft - mit ganz wenigen Ausnahmen - aus den Konflikten, die durch den Russischen Angriffskrieg ausgelöst wurden, heraus gehalten. Feigheit siegt?

Nächste Woche eröffnet die Art Dubai. Die Beteiligung Deutscher oder Europäischer Galerien ist nicht so ausgeprägt. Dabei stellt der Arabische Raum eine der Zukunftsperspektiven für die Entwicklungen des Kunstmarktes schon mehr als 10 Jahre dar. Nichts gegen die Bauern, sie sind für viele nach Ihnen benannte Regeln gut - in diesem Fall könnte man sie mit ihrem konservativen Essverhalten in Verbindung bringen.

Zu den kommenden Streiks im Nah- und Fernverkehr ist eigentlich alles gesagt. Die Klientelpolitik der Gewerkschaften wird zum Abbau vieler Arbeitsplätze führen, die Menschen mit geringer Bildung und Ausbildung zur Verfügung stehen. Die spüren das und flüchten sich in politische Richtungen, die die gut bezahlten Gewerkschaftfunktionäre allerlei Geschlechts in die Pfui Bah Ecke gestellt haben.

Allen eine Woche in der die Konflikte der Welt hoffentlich weniger werden.

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln und Solothurn

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Dr. Stephan Zilkens | Zilkens Kunstversicherung