Kobels Kunstwoche Archiv

Viennacontemporary am Ende; Bild Stefan Kobel

Kobels Kunstwoche 4 2026

Gleich zwei schwere Schläge hat der Kunstmarkt in Österreich zu verkraften. Die führende Kunstmesse Viennacontemporary wird nicht mehr stattfinden, wie ich bei Artmagazine melde. Für den Kurier (Paywall) berichtet Michael Huber im Detail: „ Im Gespräch mit dem KURIER bestätigt nun der Geschäftsführer der Trägergesellschaft, Markus Huber (nicht mit dem Autor verwandt) das Aus: 'Die ... weiterlesen

Foto Stefan Kobel

Kobels Kunstwoche 3 2026

2026 schickt sich an, den letzten sechs Jahren in nichts nachstehen zu wollen. Und auch für den Kunstmarkt gibt Melanie Gerlis im Art Newspaper keine Entwarnung: „Auf dem Kunstmarkt scheint sich der Geschmack hin zu preisgünstigeren Kunstwerken (und einigen wenigen Trophäen) dauerhaft zu verschieben, da Sammler sich mit der Tatsache abfinden müssen, dass sich ihre 'Investitionen' in Kunst in den ... weiterlesen

Realsatire, hier: Vatikan; Foto Stefan Kobel

Kobels Kunstwoche 2 2026

Von einigen erwartet und von vielen erhofft, zog der Auktionsmarkt, dem der dritte und letzte Teil unseres Rückblicks gewidmet ist, im zweiten Halbjahr spürbar an, international, aber auch in den deutschsprachigen Ländern. Mit Handtaschen, Turnschuhen und Juwelen versuchen sich die großen Auktionshäuser über die Flaute im Kunstmarkt zu retten, ist einer Analyse von George Nelson Mitte August für Artnews zu ... weiterlesen

Damals und heute; Foto Stefan Kobel

Kobels Kunstwoche 1 2026

Das normale Messegeschäft wurde im zweiten Halbjahr von den dominanten Konzernen überstrahlt, die vor allem mit ihrer Expansion in die arabische Welt Schlagzeilen machten.Das aktuell praktizierte Modell der Kunstmesse scheine vielen Marktteilnehmern nicht nachhaltig, hat eine Befragung unter Galeristen herausgefunden, die Karen K. Ho Mitte August für Artnews zusammenfasst: „First Thursday, ein in London ansässiges Unternehmen für Vertriebsinformationen, befragte für ... weiterlesen

Buone Feste! Foto Stefan Kobel

Kobels Kunstwoche 52 2025

Schließungen, Insolvenzen und Verkleinerungen von Galerien und Kunsthandlungen prägten auch das zweite Halbjahr. Der Markt befindet sich anscheinend in einer Konsolidierungsphase mit struktureller Schräglage. Vom „schleichenden Tod der zeitgenössischen Kunstgalerie“ spricht Keith Estiler Mitte August bei Hypebeast: „Eine wichtige Triebkraft hinter diesem Wandel ist die sich wandelnde Nachfrage nach verschiedenen Arten von Kunst. Die einst dominierenden 'Blue-Chip'-Künstler, Meister, deren Werke ... weiterlesen

Art Antwerp 2025; Foto Stefan Kobel

Kobels Kunstwoche 51 2025

Die Art Antwerp wird den Ausführungen Julia Stellmanns in der FAZ (Paywall) zufolge regionaler und internationaler zugleich: „Internationale Aussteller strebten [2021] damals wegen des pandemiebedingt leeren Messekalenders auf die wenigen abgehaltenen Veranstaltungen. Bei vielen Galerien, auch aus Deutschland, blieben die Verkäufe jedoch mager, sodass die Messe mit jeder weiteren Ausgabe an Internationalität einbüßte. Inzwischen ist die Art Antwerp eine echte ... weiterlesen